Dehydration – Was passiert bei einem Flüssigkeitsmangel

Dein Körper besteht zu 70% aus Wasser. Ein Flüssigkeitsverlust von wenigen Prozent führt bereits zur Dehydration. Erfahre wie du die Symptome erkennst.

Inhaltsverzeichnis

  1. Dehydration – Definition
  2. Dehydration – Unterscheidung
  3. Dehydration – Symptome & Ursachen
  4. Dehydration – Folgen
  5. Dehydration – Wann mehr trinken?
  6. Fazit

Wasser ist in deinem Körper für verschiedene Prozesse zuständig. Es dient dem Transport von Nährstoffen, der Kühlung und der Bildung anderer Körperflüssigkeiten wie beispielsweise Speichel und ist am Aufbau von körperlichen Strukturen beteiligt.

Wenn du über einen längeren Zeitraum zu wenig Flüssigkeit aufnimmst, kann es zu verschiedenen Problemen kommen. Um diese zu vermeiden, musst du über den Tag verteilt ausreichend Wasser trinken. Wir sagen speziell Wasser, weil Getränke wie Säfte und Softdrinks mit ihrem hohen Zuckeranteil nicht zu empfehlen sind.

Besser sind Kalorienarme Getränke wie beispielsweise Tees oder Vinegar Water.

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1. Dehydration – Definition

Dehydration, häufig auch Dehydrierung, Dehydratisierung, Hypohydratation oder einfach Austrocknung, beschreibt einen erhöhten Wasserverlust in deinem Körper, der zu körperlichen Beschwerden, Einschränkungen bis hin zum Tode (Exsikkose) führen kann.

©Eugenio Marongiu

2. Dehydration – Unterscheidung

Die Dehydrierung hat 2 verschiedene Hauptursachen. Entweder weil du über einen längeren Zeitraum zu wenig Flüssigkeit aufgenommen oder weil du über einen bestimmten Zeitraum zu viel Wasser verloren hast. Fachleute unterscheiden 3 Arten von Flüssigkeitsverlust.

Dabei kommt es darauf an, in welchem Verhältnis dein Körper Wasser und Elektrolyte verloren hat. Wenn du Wasser und Elektrolyte im gleichen Verhältnis verlierst, spricht man von einer isotonischen Dehydratation. Das ist beispielsweise bei einem starken Blutverlust der Fall.

Wenn du mehr Wasser als Elektrolyte verlierst, spricht man von einer Hypertonen Dehydratation. Das ist beispielsweise bei Fieber der Fall, aber auch bei übermäßigem Schwitzen während des Sports.

Zu guter Letzt besteht auch noch die Möglichkeit des Hypotonen Flüssigkeitsverlustes. Hierbei verliert der Körper mehr Elektrolyte, als Flüssigkeit. Diese Art von Flüssigkeitsverlust kann ganz einfach durch trinken eines isotonischen Getränks ausgeglichen werden. Überschüssiges Wasser, wird anschließend einfach wieder ausgeschieden.

Redaktionstipp: Wie viel Wasser dein Körper am Tag benötigt, richtet sich nach deinem Alter, Gewicht und danach wie aktiv du bist. Finde jetzt heraus, welche Menge Flüssigkeit für dich richtig ist.

Wie viel du am Tag trinken solltest

3. Dehydration – Symptome & Ursachen

Zum Glück bist du nicht von jetzt auf Gleich dehydriert. Der Flüssigkeitsverlust kommt langsam und schleichend. Leider kennen viele Menschen die ersten Symptome der Dehydration nicht oder deuten diese falsch. Deswegen erfährst du hier welche Symptome ein erstes Anzeichen für eine Dehydration deines Körpers sein können.

Beginnende Dehydrierung

Eines der häufigsten Symptome, dass du zu wenig Flüssigkeit zu dir genommen hast, sind Kopfschmerzen. Aber auch Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Schwindel und ein dunkler Urin sind Anzeichen für eine beginnende Dehydrierung. Auch ein trockener Mund ist ein sicheres Signal deines Körpers, dass du wieder etwas Flüssigkeit zu dir nehmen solltest.

Durst ist wohl das eindeutigste Signal, dass dein Körper gerade Flüssigkeit braucht, allerdings passiert es häufig, dass dieses Signal mit Hunger verwechselt wird. Oft ist es aber auch so, dass du einfach keinen Durst verspürst, obwohl du bereits zu wenig getrunken hast.

Ursachen der Dehydrierung

Damit kommen wir zu den häufigsten Ursachen einer Dehydrierung. An erster Stelle steht wohl ein ungünstiges Trinkverhalten. Medikamente können sich beispielsweise sowohl auf das Durstgefühl, als auch auf den Harnfluss auswirken und dadurch die Dehydration begünstigen.

Aber auch Krankheiten wie Nierenprobleme, Demenz, Fieber, Erbrechen und Durchfall sorgen ebenfalls für einen gestörten Wasserhaushalt. Genauso können aber auch einfache Hals und Rachenbeschwerden für weniger Durst sorgen.

4. Dehydration – Folgen

Mit anhaltender und fortschreitender Dehydrierung kann es zu stärkeren Einschränkungen kommen. Eine der ersten Folgen sind Muskelkrämpfe. Gefolgt von Übelkeit, Verstopfung, bis hin zum Nierenversagen, Bewusstlosigkeit und Tod (Exsikkose).

©johnkellerman

5. Dehydration – Wann mehr trinken?

In bestimmten Situationen solltest du unbedingt auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt achten, um die negativen Folgen zu vermeiden. Bei harter körperlicher Arbeit oder Sport brauchst du ausreichend Wasser, um deine Leistung aufrecht zu erhalten. Aber auch in der Schwangerschaft und während der Stillzeit musst du mehr trinken, damit nicht nur du sondern auch dein Kind ausreichend Flüssigkeit bekommt.

Bei heißen Temperaturen, wenn du viel schwitzt und sogar, wenn es besonders kalt ist, sollte ausreichend Flüssigkeit getrunken werden. Kalte Luft kann weniger Flüssigkeit aufnehmen als warme Luft und trocknet deshalb schneller deine Schleimhäute aus. Das ist auch der Grund, warum deine Nase sich im Winter häufig trocken anfühlt.

6. Fazit

  • Dehydrierung ist der übermäßige Flüssigkeitsverlust deines Körpers.
  • Zu den häufigsten Symptomen zählen: Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit und ein dunkler Urin.
  • Durst wird fälschlicherweise oft mit Hunger verwechselt.
  • Medikamente und Krankheiten können sich negativ auf das Durstgefühl auswirken.

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