Mentaltraining im Sport und Alltag – So erreichst du deine Ziele schneller

Content Editor
Dominic ist Sport-Journalist und Personal-Trainer und schreibt unsere Fitness-Artikel. Außerdem erstellt er kostenlose Workout-Pläne.
Warum du uns vertrauen kannst?

Mentaltraining ist der Schlüssel zu echter Fitness. Und zu deinen Zielen. Egal wie fit du bist: Die richtige Fokussierung auf dein Ziel und die Fähigkeit auch unter Druck Höchstleistungen abzurufen, machen dich zu einem echten Athleten. Und helfen dir, jedes Ziel zu erreichen. Hier erfährst du, wie.

Was ist Mentaltraining?

Das Mentaltraining ist eine psychologische Methode mit der du verschiedene Bereiche in deinem Leben besser machen kannst. Richtig angewendet hilft dir Mentaltraining…

  1. dich wohler zu fühlen.
  2. selbstbewusster zu werden.
  3. dich besser in andere hineinfühlen zu können (dein Partner wird es dir danken)
  4. deine Bewegungsabläufe im Sport zu verbessern
  5. in Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren
  6. deine Ziele schneller zu erreichen. Egal ob beim Sport, im Job oder Alltag.

Wie funktioniert Mentaltraining im Sport?

Für professionelle Athleten gehört das Mentaltraining zum festen Bestandteil ihrer Wettkampfvorbereitung. Die Konzentration auf die kognitiven Fähigkeiten trainiert und verbessert die Bewegungsabläufe. Übungen für weitere mentale Bereiche sorgen dafür, dass der Athlet auch unter Druck im Wettkampf weiterhin selbstbewusst und leistungsfähig bleibt.

©foodspring

Und so helfen die Techniken der Profis auch dir:

1. Deine Skills im Sport werden besser.

Wenn du dir vorstellst eine bestimmte Bewegung auszuführen, werden dabei dieselben Teile deines Gehirns aktiviert, die beim Ausführen der Bewegung selbst aktiv sind. Je häufiger und je detaillierter du dir also einen Bewegungsablauf vor Augen führst, desto leichter wird es dir fallen diese Bewegung zu machen.

Neue Bewegungsabläufe im Kopf durchzugehen, fällt dir schwer? Das ist anfangs ganz normal. Je öfter du diese Übung machst, desto leichter wird es dir fallen, dich in die Bewegung hineinzudenken.

Natürlich lernst du eine Bewegung nicht einfach durch bloße Vorstellungskraft. Regelmäßiges Training ist oberste Voraussetzung. Doch dich regelmäßig in die Bewegung hineinzudenken hilft, diese schneller, besser umzusetzen.

2. Du weißt was du kannst. Und wo du stehst.

Selbstbewusstsein und Sicherheit sind ganz entscheidende Faktoren für dein Mindset während des sportlichen Wettkampes, aber auch im privaten und beruflichen Umfeld. Es ist wichtig, die eigenen Leistungen realistisch einzuschätzen und bewerten zu können.

Viele Menschen neigen dazu ihre persönlichen Fähigkeiten und Leistungen zu unterschätzen. Im Kraftsport kannst du beispielsweise gucken, welches die Normalwerte mit deinem Körpergewicht sind.

In der Leichtathletik kannst du nachsehen, wie der Durchschnitt in deiner Altersklasse für verschiedene Disziplinen ist. Und zu guter Letzt musst du dich mit dir selbst vergleichen. Was immer du tust, mache dir bewusst wo du gestartet bist und wie sehr du dich schon verbessert hast.

Das Mentaltraining macht dir deine eigene Leistungsfähigkeit bewusst, indem du mit einem Coach oder mit Hilfe eines Plans deine persönlichen Leistungen realistisch einschätzt und vergleichst. So machst du dir deine eigene Leistung wirklich bewusst. Das führt zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit.

3. Nichts bringt dich mehr aus der Ruhe.

Selbstbewusstsein ist die erste Stufe für mehr Belastbarkeit. Aber es gibt noch weitere Möglichkeiten, um speziell in Drucksituationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Im Workout brauchst du Stärke. Körperlich und mental. Deswegen muss auch die mentale Belastbarkeit unter Drucksituationen geschult und trainiert werden.

So kannst du beispielsweise während des Trainings mit Hilfe von Musik, Worten, komplizierten Trainingsaufgaben oder zeitlichen Vorgaben in eine Stresssituation gebracht werden. So lernst du auch unter psychischem Druck konzentriert zu bleiben und wirst besser auf den Ernstfall vorbereitet.

4. Du weißt, wo du hin willst.

Du nimmst dir etwas vor, wenig später gehst du dann schon wieder deinen Routinen nach und verlierst dein Ziel schon wieder aus den Augen. Mit dem richtigen Mentaltraining ist das vorbei.

Häufig visualisieren professionelle Athleten ihre Ziele, indem sie sich Bilder von ihrem Ziel ausdrucken und täglich vor Augen führen. Selbst das Aufschreiben deiner Ziele und diese dann gut sichtbar aufzuhängen hat schon einen positiven Effekt.

So wirst du täglich immer wieder aufs Neue mit deinem Ziel konfrontiert. Das kann eine bestimmte Kleidergröße sein, eine bestimmte Distanz zu laufen oder sogar deinen eigenen Beachbody zu bekommen.

Wichtig ist natürlich dir einen passenden Plan zum Erreichen deiner Ziele zurecht zu legen. Dafür kannst du beispielsweise einen Personaltrainer nutzen oder beispielsweise ein fertiges Programm, das dich Schritt für Schritt zu deinem Ziel führt.

Unser Tipp: Mit dem Muskelaufbau-Paket Pro bekommst du den 12 Wochen Muskelaufbau-Guide kostenlos dazu. Das heißt für dich: du bekommst einen rundum Trainings- und Ernährungsplan, um effektiv Muskeln aufzubauen.

Mehr erfahren

Mentales Training ist nicht nur im Sport hilfreich. Auch in deinem Privatleben kann mentales Training dabei helfen deine Fähigkeiten und deine Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

Mentaltraining - Athletin, die den Gewichtsschlitten bewegt
©iStock.com / pixdeluxe

Mentaltraining für Berufs- und Privatleben

Selbstverständlich kannst du auch die zuvor genannten Übungen zuhause nachmachen oder für dich umwandeln. Aber besonders die folgenden Beispiele sind für das Mentaltraining im beruflichen und privaten Bereich sehr gut geeignet.

1. Fühle dich besser

Beruflicher und privater Stress führen häufig zu körperlichen Beschwerden, wie beispielsweise Kopf- oder Rückenschmerzen. Mentaltraining schaltet den Stress zwar nicht einfach aus. Aber du kannst lernen besser damit umzugehen und schneller wieder zu entspannen.

In unserem Artikel über Entspannung zeigen wir dir, wie du mit Hilfe verschiedener Techniken, Stress schneller abbauen und zuhause besser abschalten kannst.

2. Werde empathischer

Damit ist die Fähigkeit gemeint, die eigenen Gefühle, aber auch die Gefühle anderer Menschen besser wahrzunehmen, zu deuten und entsprechend zu handeln. Besonders in Mannschaftssportarten, aber genauso im privaten, beruflichen Bereich sind diese sozialen Kompetenzen immer wichtiger.

3. Füge alles zusammen – Mentale Stärke

Mentale Stärke ist das Ergebnis des Mentaltrainings. Wenn du dich mit all den oben beschriebenen Bereichen beschäftigst, wirst du auf kurz oder lang zu mehr mentaler Stärke kommen. Und einen großen Schritt nach vorne machen, was deine Persönlichkeitsentwicklung angeht.

Tipps für bessere Konzentration beim Mentaltraining

Gerade zu Anfang kann es sehr schwierig sein, in das Mentaltraining herein zu finden. Deshalb findest du hier nochmal ein paar hilfreiche Tipps, mit denen du dir den Start erleichterst.

1. Behalte den mentalen Fokus

Ablenkungen in jeglicher Form sind Gift für deinen mentalen Fokus. Schreibe dir eine To-Do Liste, sorge dafür, dass deine Umgebung aufgeräumt ist und schalte dein Smartphone aus während du deine Übungen machst.

So vermeidest du unerwünschte Ablenkungen durch Anrufe oder Nachrichten. Aber auch eine aufgeräumte Umgebung sorgt dafür, dass du dich nicht mit rumliegenden Gegenständen ablenken kannst oder spontan doch noch spülen „musst“.

Fällt es dir selbst im Training schwer abzuschalten, fokussiere dich auf einzelne Aspekte oder Elemente der Übungseinheit. Dies kann zum Beispiel die saubere technische Ausführung der nächsten Übung sein oder das bewusste Ein- und Ausatmen während der Belastungsphase.

2. Hilf deiner Fantasie auf die Sprünge

Beim Mentaltraining geht es in erster Linie darum deine Gedanken auf Erfolg zu programmieren. Deine geistige Vorstellungskraft zu nutzen, hilft dir dabei deine sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Egal ob du im Fitnessstudio Gewichte stemmst oder schon bald ein wichtiges Fußballspiel in deinem Verein ansteht.

Bereite dich mit Mentaltraining auf den sportlichen Ernstfall vor.

Stell dir schon vorab in deinem geistigen Auge vor, wie du die neue Bestleistung im Bankdrücken schaffst oder du das entscheidende Tor zum Sieg deiner Mannschaft erzielst. So programmierst du deinen Körper auf Erfolg und bereitest sie auf die anstehende Belastung mit mentalen Trockenübungen vor.

3. Wiederholung schafft Erfolg

Damit das mentale Training dir wirklich zu mehr Erfolg verhilft, ist Wiederholung das A und O. Ganz genau wie beim körperlichen Training braucht auch das mentale Training Übung. Du wirst merken, wie du mit jedem Mal besser wirst. Der Effekt wird sich damit auch immer weiter verbessern.

Fazit

  • Mentaltraining trainiert Bewegungsabläufe.
  • Es steigert die Selbstwahrnehmung und damit das Selbstbewusstsein.
  • Programmiert den Geist langfristig auf Erfolg.
  • Ist am effektivsten, wenn du es mit dem normalen Training kombinierst
  • Hilft dir zu entspannen
Article Sources
We at foodspring use only high-quality sources, including peer-reviewed studies, to support the facts within our articles. Read our editorial policy to learn more about how we fact-check and keep our content accurate, reliable, and trustworthy.

Kommentare

Verwandte Artikel

shares