Beef Jerky - proteinreiches Trockenfleisch

Warum Trockenfleisch für Inuit und Indianer so wichtig war

Von: foodspring Editorial Team

Dünne Scheiben Büffelfleisch oder Lachs wurden in der Sommersonne getrocknet und über dem Feuer geräuchert. Anschließend wurde das Fleisch mit heimischen Kräutern veredelt – so war das Trockenfleisch, von den Indianern Pemmikan genannt, geboren.

Trockenfleisch – die schnelle Proteinquelle

Die Indianer und Inuits profitierten vom Trockenfleisch auf langen Strecken beim Jagen oder während den kalten Wintermonaten. Das Trockenfleisch war ideal: Es ist leicht zu transportieren, lange haltbar und aufgrund seines hohen Proteingehalts versorgt es den Körper mit viel Energie

Seit Jahrhunderten wird in den verschiedensten Ländern der Welt Fleisch getrocknet, um es möglichst lange haltbar zu machen und ein energiereiches Nahrungsmittel herzustellen.

Im Herstellungsprozess verliert das Fleisch ca. 40-50% seines Wassergehalts. Das Ergebnis ist ein eiweißreicher Snack mit wenig Fett, Kohlenhydraten und Kalorien.

Vorteilhaft ist, dass für die Herstellung von Trockenfleisch jede Art von Fleisch verwendet werden kann. Früher wurde Büffelfleisch und bei den Inuits Lachs bevorzugt, heute sind Lendenstücke von Rind/Kalb oder Wildfleisch beliebt, daher auch Beef Jerky genannt.

Vorteile von Trockenfleisch

Beef Jerky oder Trockenfleisch vom Rind bringt neben einen hohen Proteingehalt auch viel Magnesium und Eisen mit sich. Es enthält essenzielle Aminosäuren, wodurch besonders Sportler vom salzigen Trockenfleisch profitieren. Aminosäuren spielen eine entscheidende Rolle für die Leistungsfähigkeit der Muskulatur und unterstützen den Muskelaufbau.

Auch durch den niedrigen Cholesteringehalt und die geringe Kalorienanzahl ist Trockenfleisch nicht nur für den Ernährungsplan von Athleten attraktiv, es lässt sich ebenfalls in jeden Low-Carb-Ernährungsplan integrieren.

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Beef Jerky damals und heute

Früher Büffelfleisch, heute Rind. Das Fleisch ist anders, die Zubereitung ähnlich und das Trockenfleisch dient auch heute noch – man könnte sagen – als Wegproviant. Allzu viel hat sich nicht verändert.

Schon die Indianer waren überzeugt vom gesunden Trockenfleisch und seinen Nährwerten, davon können wir heute auch profitieren und uns selbst überzeugen. Ohne viel Schnick Schnack ist mit Beef Jerky ein gesunder Snack für jede Lebenslage entstanden.

Vor allem nach dem Training oder vor dem Schlafengehen ist Trockenfleisch einer der gesündesten Snacks schlechthin. Aufgrund des geringen Fettgehalts liegt es nicht schwer im Magen und das enthaltene Eiweiß kann sich über Nacht positiv auf die Muskelregeneration auswirken.

Fazit

Trockenfleisch gehört schon seit Jahrhunderten zu einer der gesündesten Zwischenmahlzeit. Die Indianer machten es vor und wir können heute davon mit einem proteinreichen Snack profitieren. Das Jerky liefert Energie für Ausdauer- und Kraftbelastungen und unterstützt die Muskeln.

Trockenfleisch trägt zu einem langanhaltenden Sättigungsgefühl bei und kann so Heißhungerattacken entgegenwirken. Bei der Arbeit, auf Reisen, nach dem Workout oder in Salaten/ Suppen – Trockenfleisch ist ein gesundes Allround-Talent und lässt sich leicht in den Ernährungsplan integrieren.

Keep in mind: Eine ausgewogene und gesunde Ernährung, bei der neben Fleisch auch viel frisches Gemüse, Obst, Nüsse etc. auf den Teller kommen, ist wichtig. Fleisch sollte nicht in Übermaßen gegessen, sondern gezielt in dem Ernährungsplan eingesetzt werden.

Artikel-Quellen
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