Das haben die Weihnachtssüßigkeiten mit deinem Körper gemacht

Fitness Editor
Julia ist ausgebildete Fitnesstrainerin. Sie schreibt unsere Ernährungs- und Fitness-Artikel. Zudem erstellt sie unsere kostenlosen Workout-Pläne.

Weihnachtssnacks gehören einfach dazu. Wenn es zu viel des Guten wird, haben sie allerdings merklich Einfluss auf deinen Körper. Leider keinen guten.

Dass zu viel Süßes nicht gut ist, ist bekannt. Leider ändert auch Weihnachten nichts daran. Wir erklären dir, was die Weihnachtssüßigkeiten mit deinem Körper gemacht haben. Was das fürs nächste Jahr ändert, liegt bei dir.

Diese 6 Effekte haben Weihnachtssüßigkeiten auf deinen Körper

1. Dein Körperbewusstsein gekillt

Hunger. Schon wieder? Oder doch nicht? Eigentlich bist du ja satt. Aber irgendwie auch nicht. Das konstante Naschen von Süßigkeiten mit viel Zucker und wenig Nährstoffen bringt deinen Körper durcheinander.

Das führt dazu, dass du echten Hunger nicht mehr von Appetit oder süßigkeitsbedingtem Heißhunger unterscheiden kannst. Die Folge: Noch mehr Lust auf Süßigkeiten. Ein Teufelskreis.

2. Die Gesundheit riskiert

Zugegeben, das klingt etwas dramatisch. Ein paar Weihnachtskekse machen nicht krank. Dennoch: Klassisches Gebäck enthält viele Transfette. Dauerhaft zu viele davon sind schlecht fürs Herz.

Deswegen sollten sie höchstens 1% unser täglich aufgenommenen Kalorienmenge ausmachen. Das entspricht bei einem Tagesbedarf von 2000 kcal grob geschätzt 5-10 Standard-Plätzchen. Rechne mal nach.

3. Platz für Gesundes blockiert

Ein Spekulatius, ein Stück Stollen, eine Marzipankartoffel und dazu einen Glühwein. Macht ca. 350 – 400 kcal. Ungefähr so viel wie eine gesunde Gemüsepfanne mit Tofu oder Hähnchen. Für letzteres ist jetzt leider kein Platz mehr.

Was du deinem Körper gegeben hast: Leere Kohlenhydrate (Weißmehl, Zucker) und ungesunde Fette. Was er hätte haben können: Ballaststoffe, Vitamine, komplexe Kohlenhydrate, gesunde Fette, Protein.

©rozmarina ©foodspring
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4. Den Kalorienhaushalt gesprengt

Dazu braucht es nicht viele Worte. Neben Süßigkeiten hat auch das restliche Weihnachtsessen seinen Teil dazu beigetragen. So weit so gut. Zeit, wieder kürzer zu treten.

5. Die Haut irritiert

Schokolade macht Pickel. Ein Klischee? Scheint nicht so. Niederländische Wissenschaftler legen nahe, dass Schokolade Reaktionen im Körper hervorruft, die es neuen Pickeln leicht machen und bestehende Akne verschlimmern oder langsamer heilen lassen.

6. Und irgendwie glücklich gemacht. Oder?

Schon. Fett und Zucker kurbeln das Belohnungssystem unseres Gehirns an. Der Neurotransmitter Dopamin wird freigesetzt und Endorphine, körpereigene Glückshormone, werden ausgeschüttet. Auch die haptische Wahrnehmung von auf der Zunge schmelzender Schoki trägt Forschern zufolge zum Glücksgefühl bei. Abgesehen davon, ist es auch schön, einfach mal zu naschen.

Aber wenn du genau in dich reinhörst und fühlst, nach welchem Essen es deinem Körper gut geht, wird das Ergebnis vermutlich nicht “Vollmilchschokolade mit Marzipan” lauten. Wie dann? Das darf jeder für sich selbst herausfinden.

Fazit

  1. Weihnachtssüßigkeiten bringen unser natürliches Hungergefühl durcheinander und können Heißhunger hervorrufen.
    Das kannst du dagegen tun: Nicht dauerhaft naschen, sondern Pausen zwischen den Mahlzeiten und Naschereien einhalten. Wähle gesunde Snacks wie Nüsse und Beeren, Obst aber auch Vollkorngebäck.
  2. Weihnachtssüßigkeiten enthalten leere Kohlenhydrate und ungesunde Fette.
    Das kannst du dagegen tun: Bevorzuge gesunde Snacks wie Obst und Nüsse. Auch selbst gebackene Plätzchen wie Protein Spekulatius sind eine Alternative.
  3. Weihnachtssüßigkeiten blockieren Platz für gesundes Essen.
    Das kannst du dagegen tun: Erst 20 Minuten nach den Hauptmahlzeiten naschen. Dann hat das Sättigungsgefühl bereits eingesetzt und du nascht weniger.
  4. Weihnachtssüßigkeiten irritieren die Haut.
    Das kannst du dagegen tun: Versuche so wenig Zucker und Süßes wie möglich zu essen. Genieße bewusst qualitativ hochwertige Schokolade. Auch unser Protein Schoko-Soufflé. ist eine leckere Alternative zu purer Schokolade und punktet mit vergleichsweise guten Nährwerten.
Artikel-Quellen
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