Laufen im Herbst: So startest du jetzt bestens durch – Workout Wednesday

Fitness Editor
Dominic ist Sport-Journalist und Personal-Trainer und schreibt unsere Fitness-Artikel. Außerdem erstellt er kostenlose Workout-Pläne.

Laufen im Herbst heißt: angenehme Temperaturen, kühle Luft und goldgelbe Bäume, aber auch graues Schmuddelwetter. Wir zeigen dir worauf du achten musst:

Inhaltsverzeichnis

  1. Die perfekte Zeit, um mit dem Laufen anzufangen
  2. Laufen im Herbst: Wichtige Tipps
  3. So bleibst du motiviert
  4. Fazit

1. Die perfekte Zeit, um mit dem Laufen anzufangen

Der Herbst ist die perfekte Jahreszeit, um mit dem Laufen anzufangen. Die Temperaturen werden wieder milder und machen deinen Lauf sehr viel angenehmer, als bei 30 Grad im Hochsommer. Gleichzeitig hast du noch einige Wochen Zeit, bevor die Temperaturen wieder unangenehm kühl werden.

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Vermeide den Herbstblues

Durch regelmäßiges Laufen im Herbst vermeidest du den sogenannten Herbstblues. Laufen sorgt, wie Bewegung im Allgemeinen, für eine vermehrte Ausschüttung von Glückshormonen. Zeitgleich baust du Stresshormone beim Laufen ab. Deshalb fühlst du dich nach dem Laufen insgesamt entspannter.

Stärke dein Immunsystem

Laufen im Herbst trainiert nicht nur deine Ausdauer und Kondition, sondern auch deine Abwehrkräfte. Die zum Teil kühleren und manchmal sogar feuchten Temperaturen sorgen zusammen mit der körperlichen Anstrengung beim Laufen dafür, dass dein Immunsystem bereits härter arbeiten muss, als normalerweise.

Genauso wie deine Muskeln wachsen, um auf die nächste Trainingseinheit besser vorbereitet zu sein, bereitet sich auch dein Immunsystem auf bevorstehende, niedrigere Temperaturen vor. Achte trotzdem darauf es nicht zu übertreiben. Sonst wirst du krank, statt deine Abwehrkräfte zu stärken.

2. Laufen im Herbst: Wichtige Tipps

Halte dich warm

Bei kühleren Temperaturen ist die richtige Kleidung entscheidend, damit der Lauf noch Spaß macht. Wichtig ist, dass du dich weder zu warm noch zu kalt anziehst. Optimal ist es, wenn du die Temperaturen in den ersten 10 Minuten des Laufes als etwas kühl empfindest. Andernfalls wird es später zu warm und du schwitzt unter Umständen zu viel.

Trage Funktionskleidung

Baumwollshirts und Hosen haben den Nachteil, dass sie Schweiß und Feuchtigkeit nur aufsaugen. Dadurch steigt das Risiko, dass dein Körper schneller auskühlt und die Gefahr krank zu werden nimmt zu.

Funktionskleidung transportiert Feuchtigkeit besser ab, ist zudem häufig auch noch Wasser abweisend, atmungsaktiv und unter Umständen sogar mit wärmendem Fleece ausgestattet. Außerdem finden sich auf vielen Funktionskleidern Reflektoren wieder, die dafür sorgen, dass du im Dunklen besser gesehen wirst.

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Mach dich zuhause warm

Weil es draußen bereits kühler ist, macht es Sinn dein Warm Up nach drinnen zu verlegen. Mache dafür ein paar lockere, dynamische Dehneinheiten. Sobald du dann nach draußen gehst, kannst du dich in den ersten 10 Minuten mit dem Lauf ABC einlaufen.

Achte auf deine Atmung

Auch wenn es zwischendurch mal anstrengend wird, achte immer auch auf deine Atmung. Vor allem bei kälteren Temperaturen solltest durchgehend, kontrolliert durch deine Nase atmen. So wird die kühle Luft bereits ein wenig erwärmt und gleichzeitig gefiltert.

Wenn es für dich angenehmer ist, kannst du auch durch den Mund ausatmen. Einatmen über den Mund solltest du jedoch vermeiden. Hierdurch kann es schnell zu Halsschmerzen kommen.

Gib dem inneren Schweinehund kein Futter

Mach das Laufen zu einer Routine. Setze dir feste Trainingstage und Zeiten, an denen du deine Laufeinheit fest einplanst. Auch wenn es dich am Anfang noch Überwindung kostet, nach ein paar Wochen wird das Laufen bereits zu einer neuen Routine geworden sein. So hat der innere Schweinehund keine Chance mehr.

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3. So bleibst du motiviert

Führe Trainingstagebuch

Lege dir ein Trainingstagebuch zu, in das du nach jeder Laufeinheit deine persönlichen Erfolge schreibst. Wie weit bist du gelaufen? Wie lange warst du unterwegs? Was war deine durchschnittliche Pace? Und vor allem, wie hast du dich dabei gefühlt? Notiere dir all diese Infos, damit du später siehst, wie du dich verbessert hast.

Such dir Gleichgesinnte

Alleine Laufen macht Spaß und ist besonders entspannend. Manchmal gibt aber auch Tage, an denen man sich einfach nicht aufraffen kann. Ein fester Trainingspartner oder eine Laufgruppe machen dein Training verbindlicher. So fällt es leichter sich zu überwinden, selbst wenn man mal keine Lust hat.

Lass verpasste Trainingseinheiten hinter dir

Du hast eine Trainingseinheit verpasst und denkst darüber nach jetzt stattdessen 2 Tage hintereinander zu trainieren? Lass es bleiben. Es wird immer mal wieder vorkommen, dass eine Trainingseinheit ausfällt. Davon geht die Welt nicht unter.

Wenn du versuchst jede verpasste Trainingseinheit nachzuholen, wird der Berg an Arbeit auf Dauer immer größer. Du machst dir selbst mehr Stress als nötig und bist am Ende nur demotiviert. Du gibst auf. Lass die verlorene Trainingseinheit hinter dir und mach mit deinem Plan weiter als wäre nichts gewesen.

4. Fazit

  • Laufen im Herbst bereitet deine Abwehrkräfte schon mal auf den Winter vor.
  • Laufen sorgt für eine bessere Entspannung und vermeidet den Herbstblues.
  • Funktionskleidung ist beim Laufen im Herbst besonders nützlich.
  • Mach das Laufen zu einer Routine.
  • Nach einer verpassten Trainingseinheit machst du einfach weiter wie bisher.
Artikel-Quellen
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