Olympisches Feuer

Rio 2016: Das kannst du von den Olympia-Neulingen lernen

Fitness Editor
Julia ist ausgebildete Fitnesstrainerin. Sie schreibt unsere Ernährungs- und Fitness-Artikel. Zudem erstellt sie unsere kostenlosen Workout-Pläne.

Rio 2016. 423 deutsche Sportler gehen bei den diesjährigen Spielen an den Start, um in den verschiedensten Disziplinen ihre Leistung unter Beweis zu stellen. Wir stellen dir unsere Lieblings-Olympia-Newbies vor und zeigen dir, was du von ihnen lernen kannst.

Alle vier Jahre trifft sich die Elite des internationalen Leistungssports bei den Sommerspielen. Wer dabei sein möchte, muss sich mit Top-Leistungen für den Start in seiner Disziplin qualifizieren. In Rio 2016 gehen viele junge deutsche Sportler an den Start, die das erste Mal dabei sind.

Unsere vier Spitzenathleten sind allesamt unter 27 und mit Leidenschaft und Disziplin bei der Sache. Aber auch ganz normale Menschen. Mit enormer Willenskraft und Glauben an das eigene Ziel.

1. Alexandra Wester – Weitsprung

 

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Die 22-Jährige Kölnerin ist schon immer sportlich. Bereits mit 15 Jahren wird sie Deutsche Meisterin im Siebenkampf und Vize-Meisterin im Weitsprung. Als sie sich auf Weitsprung spezialisieren möchte, verletzt sie ihr Sprungbein. Mit dem Spitzensport ist es erstmal vorbei. Sie beginnt erfolgreich als Model und Personal Trainerin zu arbeiten und zu studieren. Experten raten ihr, mit dem Leistungssport aufzuhören und Weitsprung zu vergessen.

Alexandra selbst hat die Hoffnung nicht aufgegeben, an ihr Potenzial geglaubt und an ihrem Ziel, einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen, festgehalten. Mit viel Disziplin hat sie einen neuen Bewegungsablauf trainiert und springt heute mit dem anderen Bein ab.

Die Mühen werden belohnt: 2016 wird sie Deutsche Hallenmeisterin im Weitsprung und qualifiziert sich als eine deutsche Sportlerin für Rio 2016. Dank viel Arbeit, Disziplin und dem Glauben an ihr Potenzial, geht ein Kindheitstraum in Erfüllung.

Was du von Alexandra lernen kannst

In dein Potential und deine Fähigkeiten zu vertrauen. Die Hoffnung auch bei Rückschlägen und Hindernissen nicht aufzugeben. Und vor allem: Mit Disziplin und Freude für deine Ziele zu trainieren – auch wenn es nicht immer einfach ist.

2. Die Hahnertwins – Marathon

Anna und Lisa Hahner sind Deutschlands schnellstes Zwillingspaar. Die beiden 26-jährigen Hessinnen sind absolute Profis, aber erst vor neun Jahren eher zufällig zum Leistungssport gekommen. Ihren ersten Laufversuch starteten die beiden Mädels mit 17 Jahren nur zum Spaß und fast heimlich im Wald – falls es peinlich wird. Ein später Start für eine erstaunliche Karriere.

In lokalen Wettkämpfen stellten sie fest, dass sie Potenzial haben, schnell zu werden. Noch im gleichen Jahr ihres Waldlaufs wurden Anna und Lisa von professionellen Trainern entdeckt und trainiert. Ein Erfolg folgte auf den nächsten. Seit einigen Jahren gehören sie zu den schnellsten deutschen Marathonläuferinnen.

Die Idee, gemeinsam mit anderen deutschen Sportlern 2016 in Rio zu laufen, entstand vier Jahre früher bei den Sommerspielen in London – kurz nachdem Anna bei ihrem Marathon-Debut die Norm für Rio um 14 Sekunden verpasst hatte.

Trotz Spitzenleistungen war die Qualifikation nicht einfach. Mit Zeiten von 02:28:39 (Lisa) und 02:30:19 (Anna) auf 42,195 km verpassten beide Athletinnen knapp die erforderliche Zeit. Mit den Hahnertwins schrammen auch viele andere Athleten gerade so an der Norm vorbei. 2016 lockert der Deutsche Olympische Sportbund die Qualifikationsrichtlinien für die Spiele geringfügig. Und es reicht: Die Hahnertwins sind in Rio 2016 dabei.

Was du von den Hahnertwins lernen kannst

Probier dich aus. Vielleicht bist du viel besser, als du denkst. Es ist nie zu spät los zu legen. Wenn du etwas erreichen willst, fang an, darauf hin zu arbeiten.

3. Lukas Dauser – Turnen

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Lukas ist 23, kommt aus Bayern und ist – wie viele männliche Olympiaathleten – Sportsoldat bei der Bundeswehr. Nebenher studiert er BWL. Zum Sport ist er über seine Familie gekommen. Die Schwestern tanzten Ballett und die fließenden Bewegungsabläufe faszinierten ihn. Bis zu seinem 10. Lebensjahr waren auch Fussball und Freizeitsportarten ein Thema.

Noch mehr als bei Lauf- oder Sprungsportarten, ist es insbesondere beim Turnen hilfreich, früh anzufangen und viel Disziplin aufzubringen. Beweglichkeit, Kraft und perfektionierte Koordination sind die Voraussetzungen für Erfolg. Das hat Lukas früh begriffen und seinen Sport professionalisiert. Mittlerweile ist sogar eine Figur am Barren nach ihm benannt.

Seit seinem zehnten Lebensjahr ist er Mitglied im deutschen Kader und turnt erfolgreich. Olympia ist schon immer sein Traum. Auch nach einer schwierigen Schulterverletzung bleibt er dabei, bis es im Frühjahr 2016 erstmals zur Olympia-Qualifikation reicht. Nicht nur das: Lukas gilt sogar als potenzieller Medailliengewinner.

Was du von Lukas lernen kannst

Erkenne dein eigenen Stärken und Leidenschaften. Finde heraus, was dir wirklich Spaß macht. Worin du gut bist. Wenn du weißt, was du willst, fokussiere dich darauf, um besser zu werden.

Wir wünschen allen Athleten eine tolle Zeit in Rio und erfolgreiche Wettkämpfe!

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