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Schon gewusst? So hängen deine Darmflora und dein Immunsystem zusammen

Eine junge Frau isst Obstsalat
Freie Journalistin
Carina ist freie Journalistin und schreibt unsere Lifestyle- und Ernährungs-Artikel

Lasst uns über Verdauung reden! Ein wichtiges Thema, das weder mit Ekel behaftet, noch in Vergessenheit geraten sollte. Denn, was sich bei uns im Darm abspielt, hat große Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Kleine Background Story: Der Darm ist das Zuhause von unzähligen Mikroorganismen, die nicht unschuldig an unserem Wohlbefinden sind und eben auch Einfluss auf das Immunsystem haben.

Die Gesamtheit dieser Mikroorganismen, die den menschlichen Darm besiedeln, wird übrigens Darmflora genannt. Ein gängiger Begriff. In der Wissenschaft nennt sich das Ganze Darmmikrobiom. Dieses hat verschiedene Funktionen, unterstützt nicht nur die Verdauung, sondern auch die Produktion von Vitaminen oder die Neutralisierung von Giftstoffen.

Außerdem helfen Bakterien im Darm dem Immunsystem dabei, Antikörper zu bilden. Und die können wiederum vor krankheitserregenden Bakterien schützen. Worauf wir hinaus wollen? Dazu gleich mehr. Nur noch ein kleiner Tipp vorab: Wenn du die Abwehrkräfte deines Körpers unterstützen willst, könnten unsere Vitamin Drops genau das Richtige sein*. Mit ihnen kannst du nämlich den täglichen Bedarf an Vitamin D und K decken.

Zwei Moleküle, ein Zuhause

Kein Wunder, dass die Darmflora weiterhin ein bedeutendes Forschungsgebiet für Wissenschaftler*innen ist. Hier gibt es nämlich noch reichlich zu entdecken. Vor allem, wenn es um die Verbindung zum Immunsystem geht. Interessant: Forscher*innen der University of Bath und der University of Massachusetts Chan Medical School haben zwei spezielle Arten von Molekülen identifiziert, nämlich kurzkettige Fettsäuren und sekundäre Gallensäuren.

Die kommen im Darm tatsächlich nur in gesunden Mengen vor, wenn bestimmte Mikroorganismen unter den richtigen Bedingungen in der Darmflora gedeihen können. Und Letztere tragen wiederum zur Verdauung von Nahrungsbestandteilen bei.

Ein wichtiger Kommunikationshelfer

Im Fokus der Studie stand das P-Glykoprotein, was Fremdstoffe und eben auch Toxine ausscheiden kann. Und es kann noch mehr: Man könnte es wie ein Connection-Tool beschreiben, das es dem Darm ermöglicht, über die Darmwand mit dem Immunsystem zu kommunizieren.

Dass P-gp entscheidend beim Schutz der Darmoberfläche ist, ist in der Forschung bereits bekannt. Die Studie bringt allerdings näher, wie das Mikrobiom die Expression des Proteins beeinflussen kann. In künftigen Arbeiten will man herausfinden, inwiefern die oben genannten Moleküle die Produktion von P-gp beeinflussen. Klar ist aber, dass sie zusammenwirken, um das Protein zu stimulieren.

Unser Fazit

Was sagt uns das Ganze? Die Ergebnisse sind deswegen so wichtig, weil sie noch einmal unterstreichen, dass Ernährung und unsere Darmgesundheit sowie das allgemeine Wohlbefinden eng zusammenhängen. Auch wenn es hierbei Unterschiede von Mensch zu Mensch gibt, kann man zusammengefasst sagen, dass eine gesunde Darmflora mit einer angemessenen Balance an wichtigen Mikroorganismen verbunden ist.

Das ideale Gleichgewicht kann allerdings durch die Ernährung gestört werden. Zum Beispiel, wenn man zu viel Zucker oder Fette und zu wenig pflanzliches Eiweiß konsumiert. Die Forscher vermuten, dass dann die Gefahr besteht, dass diejenigen Bakterien im Darm, die kurzkettige Fettsäuren und sekundäre Gallensäuren produzieren, reduziert werden

Nicht nur deswegen setzen wir auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Wenn du Inspiration für passende Rezepte suchst, wirst du hier fündig. Heute auf dem Speiseplan? Unsere Protein Pasta mit mit Paprikasoße und veganem Backofen-Feta.

Mehr Wissenswertes von foodspring:

* Vitamin D trägt zur Erhaltung einer normalen Funktion des Muskels und Immunsystems, zur Erhaltung normaler Knochen sowie zu einer normalen Aufnahme von Calcium und Phosphor bei.

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