8 Lebensmittel, die du falsch zubereitest

Fitness Editor
Julia ist ausgebildete Fitnesstrainerin. Sie schreibt unsere Ernährungs- und Fitness-Artikel. Zudem erstellt sie unsere kostenlosen Workout-Pläne.

Selbst kochen ist das A und O deiner Fitnessküche. Aber es kommt auch auf das Wie an. Bei diesen 8 Lebensmitteln solltest du besonders darauf achten, alles richtig zu machen.

Du möchtest dich gesund ernähren und kochst deswegen viel selbst? Das ist ein guter erster Schritt. Bei manchen Lebensmitteln spielt darüber hinaus die richtige Zubereitung eine essenzielle Rolle. Mit unseren Tipps kann nichts mehr schief gehen.

1. Chia Samen

Gesunde Fette, pflanzliches Protein, Mineralstoffe. Chia Samen sind ein wahres Nährstoffwunder. Deswegen heißt die Devise: Roh genießen. Nur dann profitierst du von der vollen Chia Samen Wirkung. Am besten isst du sie eingeweicht in Wasser, Saft, Joghurt oder einer Milchalternative deiner Wahl. Du kannst sie aber auch einfach über Salat streuen. Dann heißt es: Viel trinken.

Chia Samen
©foodspring

Denn Chia Samen sind nicht nur reich an Nährstoffen, sondern besitzen auch die besondere Eigenschaft das 12-fache ihres Eigengewichts an Wasser zu binden. Dadurch bilden sie eine gelartige Masse, die gemeinsam mit dem Ballaststoffgehalt der Samen lange satt macht. Dafür muss natürlich genug Flüssigkeit dabei sein. 

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2. Saaten

Sesam, Leinsaat und Co sind super gesund. Sie liefern gesunde Fette, diverse Mikronährstoffe und Vitamine, wie zum Beispiel Kalzium oder B-Vitamine. Das Manko an der Sache: Sie sind schwer verdaulich. Deswegen solltest du Saaten immer geschrotet essen. So kann dein Körper besser auf die Nährstoffe zugreifen und sie verwerten.

Ideal ist es, wenn du die Samen in einer Kaffee- oder Kornmühle direkt vor dem Verzehr frisch schrotest. Solltest du sie lieber geschrotet kaufen, wähle eine Variante, die in Papier statt Plastik verpackt ist. Eine dunkle Verpackung schützt die Leinsamen vor Oxidation und Ranzigkeit.

Vier Holzlöffel mit unterschiedlichen Saaten Samen
©id-art

3. Joghurt

Du machst deinen Joghurt auf und darauf ist eine wässrig-milchige Schicht, die wenig appetitlich aussieht? Das täuscht. Hier handelt es sich um Molke, die sich beim Stehen des Joghurts absetzt. Diese Molke ist voller Proteinen, Mineralien und Kalzium. Also: Lieber abtrinken oder unterrühren statt wegschütten.

Frischer Naturjoghurt in einer Schale
©jenifoto

4. Brokkoli, Paprika und dein Lieblingsgemüse

Gemüse liefert vor allem Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffe. Insbesondere die Vitamine gehen jedoch bei zu hohen Temperaturen kaputt. Deswegen solltest du Gemüse wie Brokkoli oder Paprika lieber dünsten oder dämpfen, um die Vitamine nicht totzukochen. Alles, was du roh essen kannst, ist gedünstet gesünder als gekocht.

Aber Vorsicht: Nicht jedes Gemüse ist roh oder gedämpft geniessbar. Zum Beispiel Bohnen, Kartoffeln und Maniok sind ungekocht nicht gesund. Auch Auberginen und Rhabarber erhitzt du besser. Wenn du unsicher bist, ob dünsten für dein Gemüse reicht, informier dich genau.

Gemüsepfanne mit frisch zubereiteten Gemüse
©Mizina

5. Kaltgepresste Öle

Kaltgepresste Öle sind reich an gesunden ungesättigten Fettsäuren und noch dazu super lecker. Solange du sie nicht erhitzt. Beim Erhitzen verlieren kaltgepresste Öle ihren Geschmack und die wertvollen Bestandteile zerfallen. Im schlimmsten Fall entstehen sogar gesundheitsgefährdende Stoffe. Der Richtwert ist der Rauchpunkt deines Öls. Rauch ist ein Indikator dafür, dass einzelne Fettsäuren beginnen zu oxidieren.

Bio Kokosöl
©foodspring

Gesättigte Fette haben einen höheren Rauchpunkt als ungesättigte Fette und eignen sich deswegen besser zum Braten. Ideal ist Kokosöl. Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls kann dein Körper direkt zur Energiegewinnung nutzen. Kokosöl ist bis 200° hitzestabil. Diese Kombination macht das exotische Öl zum figurfreundlichen und gesunden Allrounder in deiner Küche.

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6. Vollkorn und Hülsenfrüchte

Vollkorngetreide, trockene Bohnen und andere Hülsenfrüchte enthalten, neben Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien, auch Phytinsäure. Diese bindet einige der wertvollen Mineralien und macht sie unverdaulich. Also doch lieber Weißbrot? Nein.

Wenn du frisches Getreidekorn oder getrocknete Hülsenfrüchte zubereitest, weiche sie über Nacht ein und spüle sie einfach morgens ab. Das Einweichen spaltet die Phytinsäure und verhindert, dass sie die Mineralstoffe bindet. So profitierst du von den gesunden Mikronährstoffen aus Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten.

Fünf unterschiedliche Sorten von Hülsenfrüchten und Vollkorn
©id-art

7. Frische Pilze

Alle Pilze, die nicht frisch aus dem Supermarkt kommen, solltest du unbedingt ordentlich putzen und garen. Frisch gesammelte Pilze können mit Keimen und Fuchsbandwürmern befallen sein, die vor allem Leber, Lunge und Gehirn massiv angreifen, wenn du sie in rohem Zustand isst. Weil Pilze schnell verderben, bereite sie spätestens einen Tag nach dem Sammeln zu. Pilze mit weichen Flecken oder angeschimmelten Stellen gehören in den Müll. 

Unterschiedliche Sorten von Pilzen
©TinaFields

8. Proteinshake

Protein-Shakes von foodspring
©foodspring

Ok, ein Proteinshake ist nicht direkt ein Lebensmittel. Und auch nicht so schwer zuzubereiten. Einen wesentlichen Trick, um nervige Klümpchen zu vermeiden gibt es trotzdem: Die richtige Reihenfolge beachten. Erst Wasser in den Shaker, dann Pulver und dann das restliche Wasser. Wenn du jetzt noch ordentlich shakest, hast du einen wunderbar cremigen Milchshake.

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