7 Lebensmittel, die du besser nicht mehr isst

Fitness Editor
Julia ist ausgebildete Fitnesstrainerin. Sie schreibt unsere Ernährungs- und Fitness-Artikel. Zudem erstellt sie unsere kostenlosen Workout-Pläne.

Ungesunde Lebensmittel? Nicht in deiner Küche. Bist du sicher? Wir zeigen 7 Fitness-Fallen die sich in fast jeder Küche finden und verraten dir gesunde Alternativen.

Der Begriff “gesund” ist oft relativ. So auch bei Lebensmitteln. Was gesund ist und was nicht, lässt sich kaum ohne größeren Kontext beurteilen. Was sich sehr wohl als Faustregel sagen lässt ist aber, dass unser Körper Lebensmittel, die ihm vielfältige Nährstoffe liefern, bevorzugt.

Eigentlich weißt du, was in die Küche gehört und was nicht? Super. Aber mal ehrlich, ein paar Lebensmittel, gehen immer besser. Zum Beispiel die folgenden.

1. Weißmehl

Pancakes, Pizza, Ciabatte und Co. sind deine Freunde? Schön. Aber nicht die deines Körpers. Zumindest nicht mit Weißmehl. Das enthält kaum mehr als kurzkettige Kohlenhydrate, also Energie. Kaum Ballaststoffe, kaum Mineralien, kaum Vitamine. Deswegen macht Weißmehl zwar schnell satt aber auch genauso schnell wieder Hunger.

©Foxys_forest_manufacture
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Alternative

Also nie wieder Pizza und Pancakes? Stimmt nicht. Versuch doch mal, sie proteinreicher zu backen. Zum Beispiel mit unserem Backprotein. Wenn du dann noch Vollkornmehl statt Weißmehl nimmst: Guten Appetit!

2. Weißer Reis

Reis hat einen guten Ruf. Er enthält viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Aber hier gilt das gleiche wie bei Weißmehl. Bei weißem Reis wurden die Haut und die Samenschale des vollen Korns bereits entfernt. Das heißt, du isst nur noch den kohlenhydrathaltigen Kern. Wenn du gleich bei einem Marathon startest, ist das super. Wenn nicht, freut sich dein Körper über mehr Ballast- und Nährstoffe.

©Barcin
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Alternative

Brauner Reis, auch Natur- oder Vollkornreis genannt, hat hinsichtlich der Mikronährwerte ein deutlich besseres Profil als weißer Reis. So liefert er zum Beispiel mehr Calcium, Eisen und Magnesium, ist ballaststoffreicher und macht länger satt.

3. Süßes Müsli

Müsli klingt natürlich, lecker und gesund. Ist es aber nicht immer. Selbst Bio Müslis enthalten, neben dem natürlichen Fruchtzucker der Trockenfrüchte, oft zugesetzten Zucker. Auch bei Aufschriften wie “25 % weniger Zucker” lohnt ein Blick auf die Zutatenliste. Grade Crunchy Müslis erhalten ihren Crunch oftmals durch zugesetzten Zucker und Fette.

©voltan1
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Alternative

Mach’s dir selbst. Haferflocken oder auch Buchweizen- Hirse- oder proteinreiche Sojaflocken sind die optimale Basis für ein gesundes Müsli. Hochwertige Nüsse und Beeren und etwas frisches Obst machen den Mix perfekt.

4. Marmelade

Marmelade definiert sich quasi durch Zucker. In handelsüblichen Marmeladen wird Zucker nicht nur aus geschmacklichen Gründen eingesetzt. Er wirkt auch konservierend und ist deswegen eine beliebte Standardzutat. Da Früchte selbst auch schon natürlichen Fruchtzucker enthalten, isst du hier Zucker mit Zucker. Zu viel Zucker lässt den Insulinspiegel in die Höhe schießen. Der wiederum hemmt die Fettverbrennung.

©kajakiki
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Alternative

Auch hier: Selbst machen. Das dauert in maximal 20 Minuten und ist super einfach. 200 g Lieblingsfrüchte kaufen, erhitzen, wieder abkühlen lassen. In einem Mixer gemeinsam mit 2 EL Bio Chia Samen pürieren und über Nacht stehen lassen. Fertig ist deine Marmelade. Ganz ohne zugesetzten Zucker. Dafür frisch mit dem natürlichen pflanzlichen Proteinen der Chia Samen.

5. Multivitaminsaft

1 Liter Saft hat in etwa so viele Kalorien wie 1 Liter Cola. Ebenfalls vorwiegend aus Zucker. Obwohl Fructose von Körper anders verarbeitet wird, als klassischer Haushaltszucker, ist zu viel davon nicht optimal. Im Übermaß genossen steht Fructose im Verdacht, Übergewicht zu begünstigen und sich insgesamt negativ auf die Gesundheit auszuwirken.

©LeszekCzerwonka
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Alternative

Obst. Aber da kommt doch die Fructose erst her? Richtig. Der Unterschied ist, dass frisches Obst in seiner ursprünglichen Form auch viele Ballaststoffe und meist mehr Vitamine enthält, als Saft. Deswegen liefert frisches Obst dem Körper bessere Mikronährstoffe und macht länger satt als der Multimix aus dem Regal. Dabei gilt oft: Je saisonaler und regionaler dein Obst, desto besser.

6. Würstchen, Salami & Co.

Grade abgepackte Wurstwaren wie zum Beispiel Salami enthalten oft Nitrate oder Nitritpökelsalz. Das dient einerseits als Geschmacksverstärker, andererseits als Konservierungsmittel und gilt als gesundheitlich bedenklich. Zudem werden Wurstwaren zur Konservierung oft mit den unterschiedlichsten Zusatzstoffen behandelt.

©MmeEmil
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Alternative

Frisches Bio-Fleisch essen und immer öfter mal einen fleischfreien Tag einlegen. Auch pflanzliche Aufstriche sind eine gute Alternative, wenn es darum geht, etwas aufs Brot zu legen. Die Vielfalt ist groß und vieles kannst du auch mit einem Mixer leicht selbst zubereiten. Wenn du doch Fleisch möchtest, probier mal unser Beef Jerky von britischen Weiderindern.

7. Ketchup & Fertigsaucen

Für fertige Saucen wie zum Beispiel Salatdressing und Ketchup kommen neben viel Zucker und Salz oft Farb- und Konservierungsstoffe zum Einsatz. Die machen die Saucen zwar praktisch und attraktiv, haben aber oft nicht mehr viel mit natürlichen Lebensmitteln zu tun und täuschen unsere Geschmacksnerven. Die Kombination von Fett und raffiniertem Zucker aktiviert unser Belohnungszentrum im Gehirn und verursacht, dass wir immer mehr möchten.

©Magone
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Alternative

Ketchup lässt sich ganz ohne Zucker leicht aus frischen Tomaten machen. Wenn du es doch süß haben möchtest, kannst du bei deinem eigenen Ketchup den Zuckergehalt selbst bestimmen. Die Geschmacksnerven gewöhnen sich nach und nach an weniger Süße.

Das Maß macht’s

Alle diese Lebensmittel sind tatsächlich nicht das Nonplusultra deines Fitness-Plans. So lange du mal ein Marmeladenbrot oder mal eine Pizza ist, wird das deine Fitness nicht zerstören. Wirf dann nicht gleich alle Vorsätze über Bord, sondern iss am am nächsten Tag einfach wieder gesünder. Zum Glück gewöhnt unser Körper sich aber schnell an gesunde Lebensmittel. Je weniger Zucker du isst, desto weniger wird dein Körper danach verlangen. Also greif so oft es geht, zum gesunden Snack.

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