Die 6 häufigsten Mythen über Frauen Fitness | Foodspring Magazine - DE
  • Home  / 
  • Fitness
  •  /  Die 6 häufigsten Mythen über Frauen Fitness

Die 6 häufigsten Mythen über Frauen Fitness

Juli 30, 2014
Athletin dehnt ihre Beine im Sitzen

Oftmals sind Frauen von der klassischen Thematik rund um den Frauen Fitness-Sport abgeschreckt und projizieren falsche Bilder in ihrem Kopf. Die Angst vor gewaltigen maskulinen Muskelbergen und dem Verlust der fraulichen Kurven ist allgegenwärtig.

Wir wollen Euch Frauen dabei helfen, die Liebe zum Training mit Gewichten zu entdecken, denn sie ist einer der Schlüssel auf dem Weg zum knackigen und straffen Traumkörper. Heute räumen wir für Euch mit den größten Mythen rund um das Training und die Ernährung für die Frau auf.

Trainingsmythos 1: Von Krafttraining bekomme ich maskuline Muskelberge!

Dies ist sicherlich der bekannteste Trainingsmythos. Es ist jedoch schlichtweg auf natürlicher Ebene nicht möglich für Frauen durch Fitness maskuline Muskelberge aufzubauen, da sie eine deutlich geringe Testosteronausschüttung als Männer verzeichnen. Selbst jahrelang trainierende Athletinnen können so zwar progressiv Ihr Gewicht steigern und stärker werden, es fehlen jedoch die Hormone, um dies auch in Muskelbergen optisch deutlich sichtbar zu machen. Krafttraining bei Frauen resultiert vor allem in kräftigen und wohlgeformten Muskeln – welche Frau will keinen knackigen Po oder straffe Arme?

Oftmals werden leider in den Medien Bilder von „männlich“ wirkenden Bodybuilderinnen (oftmals sind hier verbotene Substanzen im Spiel) propagiert, die „normale“ Frauen irritieren und sich in Ablehnung von Krafttraining wiederspiegeln. Dabei bietet Krafttraining noch viele weitere Vorteile. So erhöht ihr mit dem Aufbau von Muskelmasse Euren Grundumsatz, verbrennt so täglich mehr Kalorien (auch im Ruhezustand) und bleibt so ganzheitlich schlank und fit. Unsere Empfehlung: Alle Klischees und Bilder aus dem Kopf streichen und ran an die Gewichte!

Trainingsmythos 2: Muskelmasse verwandelt sich in Fett wenn ich aufhöre zu trainieren!

Es klingt eigentlich unmöglich und so ist es auch. Mithilfe von einer ausgewogenen und gesunden Ernährung und einem progressiven Krafttraining (Gewichtssteigerung) erzielt Ihr eine sogenannte Hypertrophie (Muskelwachstum). Setzt ihr jetzt mit dem Training aus, entwickelt sich dieser Prozess analog umgekehrt. Die Muskelfasern werden bei ausbleibendem Training nicht in Fett umgewandelt, sondern werden aufgrund der fehlenden Belastung schlichtweg kleiner – Eure Muskeln „schrumpfen“. Problematisch wird es nur wenn ihr neben dem Trainingsstopp auch innerhalb der Ernährung überwiegend auf Junk Food und Nahrungsmittel mit hoher Kalorienzahl aus Fetten (vor allem gesättigte Fettsäuren und Transfette) zurückgreift. Dann kann es auf Dauer durchaus passieren, dass sich die einst so feste Muskulatur und darunterliegende Haut „schwabbelig“ anfühlt. Dies bedeutet allerdings nicht dass sich die Muskulatur in Fett umwandelt sondern einfach die Körperkonstitution verändert.

Unsere Empfehlung: Wenn ihr einmal eine längere Trainingspause einlegen müsst (Urlaub, Schwangerschaft, Krankheit) achtet vermehrt auf Eure Ernährung, reduziert die Kalorien und vermeidet Kalorienbomben. So schafft Ihr es Eure Muskulatur trotz Trainingsmangels zu erhalten, bleibt in Form und vermeidet eine Gewichtszunahme.

Athletin im rosa Top macht Liegestütze im Fitnesstudio

Trainingsmythos 3: Für einen Knackigen Po und Feste Oberschenkel muss ich täglich trainieren!

Für Frauen und Männer gilt gleichermaßen: die Regeneration ist extrem wichtig für den Muskelaufbau bzw. die Körperfettreduktion. Um Übertrainingssymptome wie häufige Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Kraftverluste zu vermeiden, absolviert nach einem Training zwischen 48-72 Stunden Regeneration. Dies ist natürlich auch abhängig von Eurem Trainingsplan (Ganzkörper/Split-Programm).

Der Grund für die Trainingspausen liegt darin, dass Ihr nach einer harten Trainingseinheit einen entsprechenden Reiz für Eure Muskulatur gesetzt habt. Euer Körper beginnt nach der Reizsetzung mit der Reparatur der „zerstörten“ Muskelfasern und bereitet sie auf die nächsten Belastungen vor. Abgestimmte Ernährung, viel Schlaf und Erholungsphasen unterstützen diesen Prozess. Wenn Ihr den Prozess der Regeneration abrupt unterbrecht oder verkürzt, gebt Ihr Eurem Körper auch weniger Zeit für Erholung. Die Folge: erhöhte Verletzungsanfälligkeit und kein optimales Muskelwachstum. Die Faustformel 1 Tag Training, 1 Tag Pause gilt allerdings nur für schweres Krafttraining (Kreuzheben, Kniebeugen, Bankdrücken, etc.).

Wenn Ihr Euren Po und die Beine trotzdem kräftigen wollt könnt Ihr natürlich auch Kurse in Euren Fitnessstudios besuchen oder auf dem Stepper oder dem Laufband eine Runde drehen.

Ernährungsmythos 1: Zuviel Protein ist ungesund für mich!

Proteine bilden die Grundlage für den Aufbau unserer Muskulatur. Wenn wir Protein verdauen, spaltet der Körper es in viele verschiedene Aminosäuren auf, die z.B. für ein funktionierendes Herz-Kreislauf-System essenziell sind. Aminosäuren spielen außerdem eine wichtige Rolle für den Muskelaufbau und die Nährstoffversorgung.

Vor allem bei schwerem und intensivem Krafttraining ist es wichtig, dem Körper genügend Eiweißbausteine zur Verfügung zu stellen. Deckt Ihr den durch Sport verursachten gesteigerten Proteinbedarf nicht, verwertet Euer Körper die zugeführten Proteine für andere Stoffwechselprozesse und nutzt sie vorwiegend nicht mehr für den Aufbau oder den Erhalt Eurer Muskulatur. Die ausreichende Proteinversorgung ist vor allem wichtig wenn Ihr Euch in einem Kaloriendefizit befindet, um Körperfett zu reduzieren. Fehlen Eurem Körper dann die wichtigen Eiweißbausteine, baut er vorwiegend Muskulatur anstatt des gewünschten Körperfettes ab.

Achtet vor allem darauf Eure Eiweißquellen möglichst vielfältig auszuwählen. Pute, Huhn, Quark, Soja, Fisch, Nüsse und Bohnen sind dabei mögliche Alternativen. Wenn Ihr Probleme habt den täglichen Eiweißbedarf zu decken, könnt Ihr auch auf die bequeme Komponente des Proteinshakes zurückgreifen. Vor allem direkt nach dem Training könnt Ihr mithilfe eines Eiweißshakes die Muskulatur direkt mit allen benötigten Nährstoffen versorgen.

Sportlerin mit einem Handtuch über der Schulter trinkt genussvoll ein kaltes Glas Milch

Ernährungsmythos 2: Mehr als dreimal am Tag essen macht mich fett!

Häufig liest man das ambitionierte Athleten bis zu 6 Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen. Viele Frauen fragen sich natürlich: Wie machen die das ohne dabei fett zu werden? Das Geheimnis liegt ganz klar in der Kalorienbilanz. Am Ende des Tages entscheidet die Kalorienbilanz über Euren Erfolg beim Muskelaufbau (Kalorienüberschuss) oder der Gewichtsreduktion (Kaloriendefizit). Mahlzeitentiming und Mahlzeitenanzahl spielen dabei eher eine Rolle im Wettkampfbereich und Leistungssport. Als normal trainierende Frau sollte man sich in erster Linie an der Gesamtenergiebilanz des Tages orientieren und entsprechend seine Mahlzeiten planen. Der Vorteil an erhöhter Mahlzeitenfrequenz: Ihr überbrückt Phasen des Hungers und versorgt Euren Körper und die Muskulatur permanent mit Nährstoffen und haltet den Stoffwechsel aktiv. Die Umsetzung vor allem für beruflich stark eingespannte Frauen lässt sich vermutlich eher schwieriger gestalten.

Ernährungsmythos 3: Nahrungsergänzungsmittel sind nur etwas für Männer!

Die Grundlage Eurer Ernährung sollte es immer sein möglichst sauber und proteinreich zu essen und dabei auf vor allem unverarbeitete Lebensmittel zurückzugreifen. Im Idealfall bereitet Ihr Euch die Mahlzeiten für den Tag im Vorhinein zu und vermeidet dadurch den Besuch in der Kantine oder einer Heißhunger-Attacke am Nachmittag. Oftmals fehlt neben dem Berufs- und Alltagsstress die Zeit sich intensiv mit der Ernährung zu beschäftigen und auf ein optimales Verhältnis von Eiweißen, Kohlenhydraten und Fetten zu achten. In diesem Fall können Nahrungsergänzungsmittel für Euer sportliches Ziel zur Lebensversicherung werden.

So hilft Euch ein Vitaminpräparat neben dem Konsum von ausreichend Obst und Gemüse, den täglichen Bedarf an allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu decken.

Vor allem der Konsum eines Proteinshakes bietet Euch wie bereits oben aufgeführt zahlreiche Vorteile für die optimale Nährstoffversorgung Eurer Muskulatur.

Ihr benötigt also längst nicht die Vielzahl an Supplements die Männer gerne für Ihr Training nutzen, aber mithilfe der richtigen Supplement-Auswahl könnt ihr Eure Trainingsziele schneller und effektiver erreichen.

Unsere abschließende Empfehlung an alle unseren weiblichen Kunden: Vergesst alle Mythen die Ihr bisher zum Thema Frauen Fitness gehört habt. Wenn Ihr einen knackigen und straffen Körper wollt, müsst Ihr mit schweren Gewichten trainieren, die Ernährung optimieren, sinnvoll mit Sportnahrung supplementieren und dann steht Euren körperlichen Zielen nichts mehr im Weg!

Kommentare

Kommentare


>