EMS Training der neue Trend – Unsere Erfahrungen zum Abnehmen und Muskelaufbau

Fitness Editor
Dominic ist Sport-Journalist und Personal-Trainer und schreibt unsere Fitness-Artikel. Außerdem erstellt er kostenlose Workout-Pläne.

In nur 20 Minuten pro Woche effektiv abnehmen oder Muskeln aufbauen? Genau das verspricht das EMS Training. Obs wirklich klappt, verraten wir dir in diesem Beitrag.

Was ist EMS Training?

EMS Training steht für die elektrische Muskel Stimulation. Mithilfe von elektrischen Impulsen wird der Großteil deiner Muskeln im Körper angeregt. Gleichzeitig führst du verschiedene Body Weight Übungen durch. Deshalb wird in dem Zusammenhang auch häufig von einem hocheffizienten Ganzkörpertraining gesprochen. EMS Training soll unter anderem bei Fettabbau und Muskelaufbau helfen, die Haut straffen und Rückenschmerzen minimieren.

Neben dem richtigen Training, spielt deine Ernährung eine wichtige Rolle, um dauerhaft Leistung zu bringen. Damit du im Training Vollgas geben kannst, empfehlen wir dir unseren kostenlosen Body Check zu starten. Er liefert dir sofort Ernährungstipps und Produktempfehlungen von Experten. Individuell abgestimmt auf deine Ziele.

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EMS Training: Funktionsweise

Bei körperlicher Anstrengung wird dein Gehirn durch elektronische Impulse angeregt, sodass es deinen Muskeln den Befehl gibt, sich zusammenzuziehen. Die elektrischen Impulse des EMS-Geräts unterstützen diese Muskelanspannung von außen zusätzlich ohne, dass ein Signal von deinem Gehirn benötigt wird. Auf diese Weise wird eine festere Muskelanspannung bewirkt. Dies kann die Muskulatur langfristig kräftigen und auch deine Tiefenmuskulatur beanspruchen und stärken.

Die elektrischen Impulse beim EMS Training werden dir durch spezielle Funktionskleidung vermittelt. Die Elektroden zur Reizübertragung sind häufig an einer Weste befestigt, die dir vorher angelegt wird. Um die Leitfähigkeit zu verbessern, wirst du vorher mit Wasser eingesprüht. Im EMS Training wechseln impulsgesteuerte Phasen mit impuls freien Phasen ab. 

Ursprünglich kommt die elektronische Muskelstimulation aus der Physiotherapie. Hier werden Reizströme eingesetzt, um die Muskeln des Patienten gezielt zu trainieren, wenn dieser nicht aktiv selbst trainieren kann. Muskelfasern stärken sich durch häufige An- und Endspannung, ganz egal ob durch Bewegung oder EMS. Als kurzzeitige Reha Maßnahme hat es sich damit schon lange bewährt.

EMS Training
©Westend61

Wie läuft ein EMS Training ab?

Der genaue Ablauf eines EMS Trainings unterscheidet sich je nach Betreiber. Im Großen und Ganzen ist der Ablauf aber immer sehr ähnlich. Zuerst machst du vor Ort oder telefonisch einen Termin für ein Probetraining aus. In der ersten Trainingseinheit nimmt ein ausgebildeter Trainer deine aktuelle körperliche Verfassung auf. Ihr legt gemeinsam Ziele fest und startet mit der ersten Trainingseinheit.

Im Gegensatz zu normalen Gyms wirst du hier immer von einem Personal Trainer betreut, der deine Körperhaltung kontrolliert und korrigiert. So bekommst du immer wieder Feedback und machst schnellere Fortschritte im Training.

EMS Training Erfahrung

Wie bei jeder Trainingsform sind die Erfahrungen individuell verschieden und hängen auch von deinem Ausgangszustand ab. Um dir ein Bild zu machen, empfehlen wir daher immer den Langzeittest. Dem EMS Training werden in Studien verschiedene Vor- und Nachteile unterstellt.

Vorteile des EMS Training

EMS Training soll in erster Linie deine Muskeln kräftigen und das möglichst effektiv. Laut den Betreibern der EMS-Studios werden tiefere Muskelschichten dadurch sogar effektiver trainiert als durch herkömmliches Krafttraining.

Über die verschiedenen Elektroden kann jede Muskelgruppe ganz gezielt angesteuert werden. So kannst du sogar Agonist und Antagonist gleichzeitig trainieren. Das macht das Training so unglaublich effizient. Ganz egal ob Brust, Bauch, Rücken, Arme, Bein oder Po. Du trainierst alle diese Muskeln mit statischen und dynamischen Übungen ganz gezielt.

Nutz den Nachbrenneffekt

In erster Linie fördert EMS Training den Aufbau von Muskeln. Mehr Muskeln verbrennen auch mehr Kalorien. Und das hilft beim Abnehmen. Außerdem bleiben die Muskeln nach der Trainingseinheit noch lange aktiv. Ähnlich wie beim hochintensiven Intervall Training, kommt hier also auch der Nachbrenneffekt optimal zum Einsatz.

©foodspring

EMS Training ist sehr anstrengend und fordert volle Power und Konzentration. Mit vollem Fokus während der verschiedenen Übungen holst du das Maximum aus deinem Training heraus. Unsere Energy Aminos wirken wie ein Booster vor dem Workout. Sie versorgen dich mit natürlichem Koffein aus der Guarana-Planze für den mentalen Fokus. Und schnell verfügbaren BCAAs für deine Muskeln. So steht einer erfolgreichen Trainingssession nichts mehr im Weg.

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Nachteile des EMS Training

EMS Training belastet die Gelenke nicht. Damit wird sehr oft geworben. Das Problem: Die Gelenke werden damit auch nicht trainiert. Sie bleiben also genauso verletzungsanfällig wie vorher. Das liegt daran, dass Sehnen, Bänder und Knorpel, die für die Gelenke genauso wichtig sind nur durch regelmäßige Bewegung widerstandsfähiger werden.

Ein weiterer Nachteil: Die elektrische Muskelstimulation trainiert nur deine Kraft. Weder deine Ausdauer noch deine Koordination verbessern sich. Um leistungsfähig zu sein brauchst du aber auch eine gute Grundlagenausdauer. Gleichzeitig hilft eine bessere Koordination dabei deinen Körper insgesamt effizienter zu bewegen. Deswegen macht es mehr Sinn, das EMS Training als Ergänzung zu deinem normalen Krafttraining, regelmäßigen HIIT, Tabata-, Zirkeltrainings- und Laufeinheiten zu nutzen.

Ist EMS Training schädlich? 

Gehörst du zu einer der folgenden Risikogruppen, wird das EMS Training nicht empfohlen.

  • Menschen mit Herzschrittmacher
  • Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erhöhtem Thromboserisiko
  • Epilepsie-Patienten
  • Bei Krebserkrankungen
  • Bei Multipler Sklerose
  • Menschen Spastiken
  • Bei verschiedenen Implantaten
  • Bei Hautproblemen
  • Sensibilitätsstörungen
  • Bei Erkältungen mit Fieber
  • Frauen während der Schwangerschaft

Als gesunder Mensch, steht einem EMS Training eigentlich nichts im Weg. Trotzdem empfehlen wir, vor dem ersten Training erst einmal Rücksprache mit deinem Hausarzt zu führen. Denn auch bei gesunden Menschen kann das EMS Training zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Diese können sein:

  • Kopfweh
  • Übelkeit
  • Kreislaufprobleme
  • erhöhtes Überlastungsrisiko
  • starker Muskelkater
  • verletzungsanfälligere Gelenke

Grundregeln für das EMS Training

Grundsätzlich gilt beim EMS Training das gleiche zu beachten wie bei jedem normalen Workout. Achte darauf genug zu trinken, weil du beim Training schwitzt und damit Wasser verlierst. Das EMS Training ist eine sehr intensive Belastung für deinen Körper. Damit sich deine Muskeln bestmöglich regenerieren können ist es wichtig, dass du die Erholungsphasen einhältst.

Wie auch beim normalen Kraft- und Ausdauertraining solltest du auch hier nicht zu intensiv trainieren. „Viel hilft viel“ stimmt leider nicht, sondern führt schnell zu Verletzungen und längeren Trainingsausfällen.

Fazit

  • Elektronische Muskelstimulation kommt aus der Physiotherapie und wird dort schon lange, erfolgreich genutzt.
  • EMS Training kräftigt deine Muskeln.
  • Es trainiert auch die tieferen Muskelschichten.
  • Sehnen, Bänder und Gelenke werden nicht trainiert.
  • Für gesunde Menschen ist EMS Training ungefährlich.
  • Es gibt jedoch aus viele Risikogruppen.
Artikel-Quellen
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