EMS Training der neue Trend – Unsere Erfahrungen zum Abnehmen und Muskelaufbau

Fitness Editor
Dominic ist Sport-Journalist und Personal-Trainer und schreibt unsere Fitness-Artikel. Außerdem erstellt er kostenlose Workout-Pläne.

In nur 20 Minuten pro Woche effektiv abnehmen oder Muskeln aufbauen? Genau das verspricht das EMS Training. Obs wirklich klappt, verraten wir dir in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist EMS Training?
  2. Wie läuft ein EMS Training ab?
  3. Vorteile des EMS Training
  4. Nachteile des EMS Training
  5. Risiken
  6. Fazit

1. Was ist EMS Training?

EMS Training steht für Elektro-Myo-Stimulation. Hört sich fancy an und bedeutet, dass deine Muskeln elektronisch stimuliert werden. Bei Anstrengung sendet unser Gehirn elektronische Impulse an den Muskel und dieser spannt sich anschließend an. Das EMS Training unterstützt diese Anspannung zusätzlich von außen. Der Muskel spannt sich also noch fester als normalerweise an und wird dadurch gekräftigt.

Beim EMS Training zwängst du dich in einen hautengen Anzug, wirst mit Wasser eingesprüht und mit Elektroden verknüpft. Jetzt machst du Übungen, die du schon aus dem Bodyweight Training kennst. Gleichzeitig werden deine Muskeln elektrisch stimuliert. Die Stromimpulse sollen in gerade 2 Mal 20 Minuten pro Woche deine Pfunde schmelzen und deine Muskeln wachsen lassen.

Neben dem richtigen Training, spielt aber auch deine Ernährung eine wichtige Rolle, um dauerhaft Leistung zu bringen. Damit sich beispielsweise deine Muskeln schnell wieder erholen können, brauchen sie Proteine. Deine Zeit ist kostbar. Deswegen ist ein Whey Shake die perfekte Möglichkeit, nach dem Training schnell eine Portion Proteine zu bekommen.

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Ursprünglich kommt die elektronische Muskelstimulation aus der Physiotherapie. Hier werden Reizströme eingesetzt, um die Muskeln des Patienten gezielt zu trainieren, wenn dieser nicht aktiv selbst trainieren kann. Muskelfasern stärken sich durch häufige An- und Endspannung, ganz egal ob durch Bewegung oder EMS. Als kurzzeitige Reha Maßnahme hat es sich damit schon lange bewährt.

EMS Training
©Westend61

2. Wie läuft ein EMS Training ab?

Der genaue Ablauf eines EMS Trainings unterscheidet sich je nach Betreiber ein wenig. Im Großen und Ganzen ist der Ablauf aber immer sehr ähnlich. Zuerst machst du vor Ort oder telefonisch einen Termin für ein Probetraining aus.

In der ersten Trainingseinheit nimmt ein ausgebildeter Trainer erstmal deine aktuelle körperliche Verfassung auf. Ihr legt gemeinsam Ziele fest und startet dann auch schon mit der ersten Trainingseinheit.

Im Gegensatz zu normalen Gyms wirst du hier immer von einem Personal Trainer betreut, der deine Körperhaltung kontrolliert und korrigiert. So bekommst du immer wieder Feedback und machst schnellere Fortschritte im Training.

3. Vorteile des EMS Training

EMS Training soll in erster Linie deine Muskeln kräftigen und das möglichst effektiv. Laut den Betreibern der EMS-Studios werden tiefere Muskelschichten dadurch sogar effektiver trainiert als durch herkömmliches Krafttraining.

Über die verschiedenen Elektroden kann jede Muskelgruppe ganz gezielt angesteuert werden. So kannst du sogar Agonist und Antagonist gleichzeitig trainieren. Das macht das Training so unglaublich effizient. Ganz egal ob Brust, Bauch, Rücken, Arme, Bein oder Po. Du trainierst alle diese Muskeln mit statischen und dynamischen Übungen ganz gezielt.

Nutz den Nachbrenneffekt

In erster Linie fördert EMS Training den Aufbau von Muskeln. Mehr Muskeln verbrennen auch mehr Kalorien. Und das hilft beim Abnehmen. Außerdem bleiben die Muskeln nach der Trainingseinheit noch lange aktiv. Ähnlich wie beim hochintensiven Intervall Training, kommt hier also auch der Nachbrenneffekt optimal zum Einsatz.

©foodspring

EMS Training ist sehr anstrengend und fordert volle Power und Konzentration. Mit vollem Fokus während der verschiedenen Übungen holst du das Maximum aus deinem Training heraus. Unsere Energy Aminos wirken wie ein Booster vor dem Workout. Sie versorgen dich mit natürlichem Koffein aus der Guarana-Planze für den mentalen Fokus. Und schnell verfügbaren BCAAs für deine Muskeln. So steht einer erfolgreichen Trainingssession nichts mehr im Weg.

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3. Nachteile des EMS Training

EMS Training belastet die Gelenke nicht. Damit wird sehr oft geworben. Das Problem: Die Gelenke werden damit auch nicht trainiert. Sie bleiben also genauso verletzungsanfällig wie vorher. Das liegt daran, dass Sehnen, Bänder und Knorpel, die für die Gelenke genauso wichtig sind nur durch regelmäßige Bewegung widerstandsfähiger werden.

Ein weiterer Nachteil: Die elektrische Muskelstimulation trainiert nur deine Kraft. Weder deine Ausdauer noch deine Koordination verbessern sich. Um leistungsfähig zu sein brauchst du aber auch eine gute Grundlagenausdauer. Gleichzeitig hilft eine bessere Koordination dabei deinen Körper insgesamt effizienter zu bewegen. Deswegen macht es mehr Sinn, das EMS Training als Ergänzung zu deinem normalen Krafttraining, regelmäßigen HIIT-, Tabata-, Zirkeltrainings- und Laufeinheiten zu nutzen.

4. Risiken

Wenn du zu einer der folgenden Gruppen gehörst, kommt das EMS Training für dich leider nicht in Frage:

  • Menschen mit Herzschrittmacher
  • Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erhöhtem Thromboserisiko
  • Epilepsie-Patienten
  • Bei Krebserkrankungen
  • Bei Multipler Sklerose
  • Menschen Spastiken
  • Bei verschiedenen Implantaten
  • Bei Hautproblemen
  • Sensibilitätsstörungen
  • Bei Erkältungen mit Fieber
  • Frauen während der Schwangerschaft

Als gesunder Mensch, steht einem EMS Training eigentlich nichts im Weg. Trotzdem empfehlen wir, vor dem ersten Training erst einmal Rücksprache mit deinem Hausarzt zu führen. Denn auch bei gesunden Menschen kann das EMS Training zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Diese können sein:

  • Kopfweh
  • Übelkeit
  • Kreislaufprobleme
  • erhöhtes Überlastungsrisiko
  • starker Muskelkater
  • verletzungsanfälligere Gelenke

Grundregeln für das EMS Training

Grundsätzlich gilt beim EMS Training das gleiche zu beachten wie bei jedem normalen Workout. Achte darauf genug zu trinken, weil du beim Training schwitzt und damit Wasser verlierst. Das EMS Training ist eine sehr intensive Belastung für deinen Körper. Damit sich deine Muskeln bestmöglich regenerieren können ist es wichtig, dass du die Erholungsphasen einhältst.

Wie auch beim normalen Kraft- und Ausdauertraining solltest du auch hier nicht zu intensiv trainieren. „Viel hilft viel“ stimmt leider nicht, sondern führt schnell zu Verletzungen und längeren Trainingsausfällen.

5. Fazit

  • Elektronische Muskelstimulation kommt aus der Physiotherapie und wird dort schon lange, erfolgreich genutzt.
  • EMS Training kräftigt deine Muskeln.
  • Es trainiert auch die tieferen Muskelschichten.
  • Sehnen, Bänder und Gelenke werden nicht trainiert.
  • Für gesunde Menschen ist EMS Training ungefährlich.
  • Es gibt jedoch aus viele Risikogruppen.
Article Sources
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