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Mit diesen Lebensmitteln sparst du Kalorien – Food Fact Friday

Content Editor & Ökotrophologin
Leyla ist Ökotrophologin. Sie schreibt Artikel über Ernährung & einen gesunden Lifestyle. Zudem erstellt sie unsere kostenlosen Ernährungspläne.

Kalorienbilanz, Kaloriendefizit, Kalorienüberschuss – Kalorien sind essenziell, wenn es um deine Fitness-Ziele geht. Aber was sind Kalorien überhaupt? Wir zeigen dir in diesem Artikel, was Kalorien sind und mit welchen Lebensmitteln du besonders viele Kalorien sparen kannst.

  1. Was sind Kalorien?
  2. Was sind negative Kalorien?
  3. Infografik: Lebensmittel mit fast keinen Kalorien
  4. Kalorien: Worauf du noch achten solltest
  5. Unser Fazit

1.Was sind Kalorien?

Kilokalorien, kurz Kalorien: Eine Einheit, die dir zeigt, wie viel Energie du mit deiner Nahrung aufnimmst.

Energie ist unverzichtbar für dich. Der Treibstoff, der alle Vorgänge in deinem Körper zum Laufen bringt. Kalorien brauchst du also für alle Prozesse, die in deinem Körper stattfinden, zum Beispiel auch für deine Verdauung.

Willst du im Training alles geben? Dann brauchst du unter anderem ausreichend Kalorien, um deinen Körper in Gang zu bringen.

Wenn du wissen möchtest wie hoch dein täglicher Kalorienbedarf ist, dann berechne ihn unbedingt mithilfe unseres Kalorienrechners aus.

Hast du Abnehmziele? Dann kommst du nicht drumherum deine Kalorienzufuhr zu reduzieren. Wir empfehlen dir für einen langfristigen Abnehmerfolg immer, ein moderates Kaloriendefizit von 200 bis 300 Kalorien.

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@pepifoto

Sellerie, Blattsalat & Gurke: Sie haben wenig Kalorien und einen hohen Wasseranteil. Über sie wird oft im Zusammenhang mit negativen Kalorien gesprochen.

2. Was sind negative Kalorien?

Lebensmitteln mit negativen Kalorien wird unterstellt, dass du durch ihren Verzehr mehr Kalorien verbrennst, als du eigentlich mit ihnen aufnimmst. Solche Lebensmittel besitzen von Natur aus sehr wenige Kalorien. Die Energie, die dein Körper für ihre Verdauung und Verarbeitung aufwendet, soll somit ihre eigentliche Kalorienmenge übersteigen.

Essen und dabei Kalorien verbrennen: Das klingt viel zu schön, um wahr zu sein, oder?

Die Theorien rund um negative Kalorien sind allerdings noch nicht durch viele Studien belegt. Außerdem bleibt unklar, ob und wie viele Kalorien du bei ihrem Verzehr tatsächlich verbrennst.

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@nerudol

Viele Obst– und Gemüsesorten haben wenig Kalorien und zeichnen sich durch einen hohen Wasseranteil aus. Schau dir unbedingt unsere Infografik an und finde heraus, welche Lebensmittel du ohne schlechtes Gewissen essen kannst.

3. Infografik: Lebensmittel mit fast keinen Kalorien

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©foodspring

4. Kalorien: Worauf du noch achten solltest

Möchtest du zu– oder abnehmen, dann kommst du nicht drumherum auf deine Kalorienbilanz zu achten.

Trotzdem empfehlen wir immer eine ausgewogene Ernährung mit einem ausgeglichenen Verhältnis an Mikro– und Makronährstoffen.

Wusstest du, dass 100 Gramm Schokolade genauso viele Kalorien haben, wie dieselbe Menge an Nüsse. Dabei liefert dir Schokolade vor allem gesättigte Fettsäuren und Zucker.

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©foodspring

Unsere Nüsse– und Beerenmischung hingegen ist der ideale Snack für Unterwegs, von dem du länger was hast. Er versorgt dich nämlich mit essenziellen Fettsäuren, Vitaminen und hochwertigem Protein.

Jetzt Nüsse- und Beerenmischung probieren

Wir empfehlen dir also nicht nur auf die reinen Kalorien zu achten. Die Mikro– und Makronährstoffe eines Lebensmittels sind genauso wichtig und sagen viel über die Qualität des Lebensmittels aus. Eine ausgewogene Ernährung setzt sich langfristig aus einer ordentlichen Portion Protein, komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen zusammen.

Eine Studie hat sogar herausgefunden, dass dein Körper beim Verdauen von hochwertigen Lebensmitteln 50 Prozent mehr Kalorien verbrennt, als bei der gleichen Menge stark verarbeiteter Lebensmittel. ¹

5. Unser Fazit

• Kalorien geben an, wie viel Energie dir ein Lebensmittel liefert
• Lebensmittel mit wenig Kalorien haben häufig viel Flüssigkeit
• Kalorien allein sind nicht entscheidend
• Die Qualität des Lebensmittels wird auch durch die Mikro- und Makronährstoffe bestimmt

¹ Barr, S. B. und Wright, J. C. (2010): “Postprandial energy expenditure in whole-food and processed-food meals: implications for daily energy expenditure.” in: Food & Nutrition Research, 54 (2).

Artikel-Quellen
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