Athlet läuft bei Sonnenuntergang am Strand entlang.

Sport: morgens oder abends?

Von: foodspring Editorial Team

Die meisten Sportler können es sich nicht aussuchen, wann sie sich um ihre Trainingseinheiten kümmern: bedingt durch Familie und Beruf bleibt in vielen Fällen nur die Wahl zwischen dem frühen Aufstehen oder der Abendzeit.

Manche können vielleicht noch eine Mittagspause für den Sport verwenden – aber auch die hat ihre Grenzen. Welchen Unterschied macht es für den Körper, ob man morgens oder abends trainiert?

Der Biorythmus

Grundsätzlich kann man sagen, dass der Körper aufgrund seines eigenen Rhythmus natürlich Tageszeiten mit hoher, und solche mit niedriger Leistungsfähigkeit durch macht. Wenn „das System“ hochgefahren ist, die Speicher aufgeladen sind und dazu die Körperfunktionen auf Hochtouren laufen, können wir beste Ergebnisse erzielen.

Das Training am Morgen

Viele Quellen verweisen darauf, dass der Morgen am besten dazu geeignet sei, durch Sport abzunehmen. Der Grund: die Speicher sind leer, so dass durch den Verbrauch von Energie auf Fettzellen zugegriffen wird. Allerdings halten wir diese Theorie für ziemlich kurzfristig gedacht – und daher auch für falsch. Wer im Ausdauer- oder Kraftsport plant, am Morgen schon ordentlich zu trainieren, der sollte auch dafür sorgen, dass die Energie dafür vorhanden ist – denn im schlimmsten Fall zieht sich der Körper diese Energie aus dem Muskel-Eiweiß, so dass ein Training kontraproduktiv sein kann. Zwar versuchen insbesondere Ausdauersportler mit einem „nüchternen“ Training ihren Stoffwechsel so zu trainieren, dass er lange Zeit mit möglichst wenig Energie auskommt, jedoch dürfte das für den Alltags-Sportler eher wenig hilfreich sein.

Unser Tipp: eine Stunde vor dem Sport aufstehen, ein halbes Brötchen mit süßem Aufstrich oder ein kleines Müsli essen. Eine Tasse Kaffee schadet nicht, da Koffein durchaus anregend wirken kann. Alternativ ein kleiner (!) Protein-Shake oder eine Banane.

Vorteile für das Training am Morgen: im Sommer ist es noch nicht heiß / das Studio oder die Straßen sind noch leer / man kann in Ruhe wach werden / es fällt leichter, sich zu motivieren / der Sport gibt Energie für den Tag

Das Training am Mittag

Falls man mittags etwas Ordentliches gegessen hat, sollte man hier lieber keinen Sport machen: der Körper konzentriert sich eher auf die Verdauung und kann so absolut keine Höchstleistungen vollbringen. Einem Training steht allerdings nichts im Wege, wenn man auch hier darauf achtet, spätestens eine Stunde vor dem Sport nur leichte Kost zu sich zu nehmen. Und wenn das Büro sogar noch Duschräume bietet, dann kann hier auch mehr als eine halbe Stunde drin sein…

Unser Tipp: eine Stunde vorher eine Hand voll Obst essen, dazu ein kleiner (!) Protein-Shake für die Energie. Nach dem Lauf einen Quark oder ein Müsli.

Vorteile für das Training am Mittag: der Körper wird durchblutet und fördert so die Konzentration / Frust vom Arbeitsplatz wird abgebaut / Sport mit Kollegen fördert die Team-Stimmung

Das Training am Abend

Ab den späteren Abendstunden beginnt der Körper, Melatonin auszuschütten – ein Schlafhormon, welches langsam müde macht. Bis dahin kann man noch sehr gut trainieren: der Körper ist wach, die Speicher aufgeladen und man hat genügend Energie für ein ausgiebiges Training. Selbstverständlich geht das auch später, allerdings sollte man vorsichtig sein: der Sport mach wach – oft viel länger, als man eigentlich möchte.

Unser Tipp: abends lieber direkt zum Sport und vorher nicht zu viel Zeit auf der Couch verbringen – das hilft nur dem inneren Schweinehund. Nach dem Training nicht zu viel Essen, da auch das vom Schlaf abhält (aber eben genug, um die Speicher wieder aufzuladen, die für die Regeneration notwendig sind)

Vorteile für das Training am Abend: der Körper hat mehr Energie und kann mehr leisten / die Muskeln sind aufgewärmt / Stress wird abgebaut / weniger Verletzungsgefahr

Training ist auch Gewöhnungssache

Unser Fazit: grundsätzlich liegt die beste Trainingszeit zwischen 16 und 20 Uhr – hier kann der Körper die größten Leistungen vollbringen. Aber es gibt inzwischen Studien, die belegen, dass man sich durch die Gewöhnung an den Morgensport auch auf diese Zeit einstellen kann – und dass so die Unterschiede in der Tageszeit verschwinden.

Klar bleibt: am Ende soll das Training Spaß machen, der Schlaf ist mindestens genauso wichtig und die richtige, Protein-reiche Ernährung spielt sowohl beim Muskelaufbau, als auch beim Abnehmen und der Definition ebenfalls eine wichtige Rolle. Unser hochwertiges Whey-Protein hilft dir dabei, deinen täglichen Proteinbedarf ganz einfach zu ergänzen.

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