Was sind sekundäre Pflanzenstoffe? – Food Fact Friday

Content Editor & Ökotrophologin
Leyla ist Ökotrophologin. Sie schreibt Artikel über Ernährung & einen gesunden Lifestyle. Zudem erstellt sie unsere kostenlosen Ernährungspläne.
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Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte & Co.: Sekundäre Pflanzenstoffe liefern dir die volle Pflanzenkraft. Wir zeigen dir, in welchen Lebensmitteln sie stecken. 

  1. Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?
  2. Sekundäre Pflanzenstoffe in Lebensmitteln – Liste
  3. Infografik
  4. Unser Fazit

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1. Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?

Sekundäre Pflanzenstoffe kommen von Natur aus in Pflanzen vor. Hier dienen sie dazu, natürliche Fressfeinde abzuwehren, die Pflanze vor UV-Strahlen zu schützen und bei der Bestäubung und Verbreitung von Früchten und Samen zu helfen.

In Lebensmitteln nimmst du sekundäre Pflanzenstoffe immer dann wahr, wen sie eine bestimmte Farbe, einen Duft oder ein Aroma liefern.

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Mit einer ausgewogenen Ernährung nimmst du im Durchschnitt etwa 1,5 Gramm sekundäre Pflanzenstoffe pro Tag ein. Isst du überwiegend vegetarisch? Dann ist die Menge an sekundären Pflanzenstoffen dementsprechend höher.

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Egal, wie viele pflanzlichen Produkte du am Ende zu dir nimmst. Am Ende ist entscheidend, welche Menge dein Körper überhaupt aufnehmen kann.

Diese Bioverfügbarkeit ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum Beispiel von der Zubereitungsart.

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Verglichen mit rohen Karotten, kann dein Körper sekundäre Pflanzenstoffe aus erhitzten Karotten besser aufnehmen.

Unterschiedliche Lebensmittel, enthalten verschiedene Arten von sekundären Pflanzenstoffen.

2. Sekundäre Pflanzenstoffe in Lebensmitteln – Liste

Es gibt insgesamt 100.000 verschiedenen sekundäre Pflanzenstoffe. Nur etwa 10 % davon werden in pflanzlichen Lebensmitteln gefunden. Sie lassen sich nach ihrem chemischen Aufbau gruppieren.

Carotinoide

Vorkommen in gelben, roten und orangenen Lebensmitteln, z.B. in Karotten und Paprika

Flavonoide

Vorkommen in roten, blauen und violetten Lebensmitten, z.B. in Beeren und Äpfeln

Phytosterole

Vorkommen in Nüssen, Saaten und Vollkorn

Sulfide

Vorkommen in Zwiebeln, Lauch und Knoblauch

Glucosinolate

Vorkommen in verschiedenen Kohlsorten. z.B. Brokkoli

Phytoöstrogene

Vorkommen als Pflanzenhormon, z.B. in Sojabohnen

Phenolsäure

Vorkommen in Kaffee, Tee, Vollkornprodukten, Beerenobst und Kohlsorten

3. Infografik

Sekundären Pflanzenstoffen sind super vielseitig und unterschiedlich. Je nach Art werden ihnen viele verschiedene positive Auswirkungen auf die Gesundheit unterstellt.

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Zum Beispiel sind bereits cholesterin-, blutdrucksenkende und antioxidative Wirkungen nachgewiesen. Sie sollen Bakterien bekämpfen, die Verdauung fördern und das Immunsystem anregen.

Die genaue Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen ist jedoch schwer zu erforschen. Häufig wird nicht klar, ob die positive Wirkung auf die sekundären Pflanzenstoffe in den pflanzlichen Lebensmitteln oder aber auf andere Nährstoffe in ihnen zurückzuführen ist.

4. Unser Fazit

  • sekundäre Pflanzenstoffe sind in pflanzlichen Lebensmitteln zu finden
  • Sie geben den Pflanzen Aroma, Farbe und Duft und stellen auch ein natürliches Abwehrsystem von ihnen dar
  • Ihnen werden verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen unterstellt
  • Studien dazu können die Gesundheitsauswirkungen nicht vollständig auf die sekundären Pflanzenstoffe zurückführen
  • Viele pflanzliche Lebensmittel essen bedeutet immer auch eine ballaststoffreiche Ernährung
  • von Ballaststoffe hast du länger etwas und  sie helfen deiner Verdauung
Article Sources
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