Wie du Training zu einer Gewohnheit machst – Workout Wednesday

Fitness Editor
Dominic ist Sport-Journalist und Personal-Trainer und schreibt unsere Fitness-Artikel. Außerdem erstellt er kostenlose Workout-Pläne.

Wäre es nicht schön, wenn du ganz ohne Anstrengung regelmäßig trainieren würdest? Wir zeigen dir, wie es klappt indem du Sport zu deiner Gewohnheit machst.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wann wird etwas zur Gewohnheit?
  2. 7 Schritte damit Training zur Gewohnheit wird
  3. Fazit

1. Wann wird etwas zur Gewohnheit?

Jeder Mensch eignet sich im Laufe der Zeit die ein oder andere Gewohnheit an. Meist passiert das ganz unbewusst. Ohne dass du es merkst, gehst du im Supermarkt immer den gleichen Weg und greifst nach den gleichen Produkten. Du stehst zur gleichen Zeit auf, obwohl du an deinem freien Tag ausschlafen könntest, einfach weil deine innere Uhr es so gewohnt ist.

Doch wann wird eine Tätigkeit eigentlich zur Gewohnheit? Dieser Prozess kann sehr unterschiedlich lang dauern. Im Durchschnitt werden meist 60 Tage angegeben, um eine neue Gewohnheit voll zu integrieren. Wenn du dich gerade das erste Mal damit beschäftigst, brauchst du also vor allem Geduld mit dir selbst.

2. 7 Schritte damit Training zur Gewohnheit wird

Damit Training zur Gewohnheit wird, brauchst du also Geduld und Selbstdisziplin. Dafür musst du auf der einen Seite hart zu dir selbst sein, hin und wieder aber auch ein Auge zudrücken können. Wir zeigen dir, wie du diesen Spagat meisterst.

1. Bastel dir ein Visionboard

Oft scheitert die neue Gewohnheit daran, dass man einfach vergisst sie auszuführen. Bastele dir ein Visionboard, auf dem du dein Ziel klar ausformuliert hast oder noch besser Fotos von deinem Wunschgewicht und Traumkörper aufklebst.

Jetzt bringst du das Visionboard dort an, wo du täglich draufschaust. Das kann dein Kleiderschrank, eine Pinnwand oder auch der Kühlschrank sein. Hauptsache du erinnerst dich jeden Tag an dein Ziel und was du dafür tun willst.

©Hero-Images

2. Erfolg ist planbar

Plane deine kommende Woche. Nimm dir dafür beispielsweise Sonntag ein paar Minuten Zeit. Setz dich hin, überlege dir was so ansteht und plane dazu noch 3 feste Trainingstage ein. Schon nach ein paar Trainingseinheiten wirst du merken, wie die neue Gewohnheit sich breit macht.

3. Setze Prioritäten

Du hast deine Woche im Voraus geplant. Spontan fragen dich Freunde an deinem Trainingstag, ob du mit ihnen etwas essen gehen willst. Jetzt heißt es hart bleiben. Zieh dein Training wie geplant durch. Frage deine Freunde, ob sie auf dich warten können oder stoße einfach später dazu.

Alternativ kannst du heute auch dein Workout in Form einer HIIT Einheit verkürzen. So hast du Zeit gespart und trotzdem auf dein Ziel hingearbeitet.

4. Mach nicht zu viel auf einmal

Lass dich nicht von deinem Ehrgeiz austricksen. Gönn deinem Körper nach einem anstrengenden Workout auf jeden Fall eine Pause, damit deine Muskeln sich ausreichend erholen können. Wenn du trotzdem aktiv werden willst, versuch es mal mit einem kurzen Ausdauerlauf bei niedriger Geschwindigkeit. Oder du nutzt den Erholungstag, um etwas für deine Beweglichkeit zu tun.

Redaktionstipp: Damit deine Muskeln nach dem Training optimal wachsen können. Brauchen Sie Proteine. Unser Whey Protein versorgt dich nach dem Training schnell und unkompliziert mit ganzen 24g Protein.

Jetzt Whey Protein ansehen

5. Hol es nicht nach

Wenn du doch einmal eine Trainingseinheit ausfallen lassen musstest, versuche nicht diese nachzuholen. Auf diese Weise sammeln sich nach und nach immer mehr Trainingseinheiten an. Der Gedanke wie viel du noch nachholen willst, führt zu Stress und wirkt auf Dauer nur demotivierend. Streich die verlorene Trainingseinheit aus deinem Gedächtnis und mach weiter mit deinem Plan.

6. Such dir einen Partner

Wenn es dir oft schwer fällt dich zum Training zu überwinden, such dir einfach einen Trainingspartner. So könnt ihr euch gegenseitig motivieren und beim Training pushen, wenn ihr mal nicht so gut drauf seid.

©svetikd

7. Konditioniere dich

Nach dem Training sind deine Muskeln erschöpft und ausgepowert. Aber gleichzeitig auch aufgepumpt und voll durchblutet. Stell dich vor den Spiegel und schau, wie sich dein Körper nach der Trainingseinheit verändert hat.

Alles wirkt straffer und insgesamt besser in Form. Wie sieht deine Körperhaltung jetzt aus? Wie wirken deine Arme, Schultern, Bauch, Rücken, Beine?

Du kannst stolz auf dich sein, denn du hast gerade hart an dir gearbeitet. Präge dir diesen Moment gut ein und ruf ihn dir wieder ins Gedächtnis, wenn du das nächste Mal keine Lust hast zu trainieren.

3. Fazit

  • Eine neue Gewohnheit zu integrieren dauert im Durchschnitt 60 Tage.
  • Damit dein Training zu einer festen Gewohnheit wird, brauchst du Geduld und Disziplin.
  • Plane deinen Erfolg und erinnere dich täglich an die neue Gewohnheit.
  • Konditioniere dich, um die Gewohnheit noch schneller zu integrieren.
Article Sources
Wir bei foodspring verwenden nur qualitativ hochwertige Quellen sowie wissenschaftliche Studien, die unsere Aussagen in Artikeln stützen. Lies hierzu auch unsere Editorial Richtlinien durch Erfahre, wie wir Fakten prüfen damit unsere Artikel immer korrekt, verlässlich und vertrauenswürdig sind.

Kommentare

Verwandte Artikel

shares