Ein Mann joggt auf einer Straße.

Wirkung von Aminosäuren im Sport

Von: foodspring Editorial Team

Erfahre was Aminosäuren sind, wie sie im Sport eingesetzt werden und wann sie am besten wirken. Mit der speziellen Wirkung der Aminosäuren maximieren sich Trainingserfolge.

Ob im Ausdauersport- oder Muskelaufbau – hier erfährst du die größten Unterschiede zwischen BCAA’s, L-Arginin und L-Glutamin. Erfahre welche Wirkung sie besitzen, um deinen Trainingszielen effektiv näher zu kommen. Diese drei Aminosäuren-Präparate heben dein Training auf das nächste Level!

BCAA – der Kraft- und Ausdauerspezialist

Das Geheimnis der speziellen Wirkung von BCAA’s liegt in der isolierten Form unserer Kapseln. Dadurch gelangen diese Bausteine schneller ins Blut. Die Eigenschaften der BCAA’s sind für den Sportler von Vorteil, da sie:

  • schneller ins Blut gelangen
  • die Muskelermüdung hinauszögern
  • den Körper vor dem Muskelabbau schützen

Die Wirkung der verzweigtkettigen Aminosäuren hilft beim Sport dabei die Muskelermüdung hinauszuzögern. Dem Muskel werden hierdurch bereits während der Belastung alle notwendigen Bausteine bereitgestellt. Dies bietet bereits während der Belastung die optimale Ausgangsbasis für die anschließende Regeneration. Die zugeführten Aminosäuren setzen direkt an der hervorgerufenen Muskelverletzung an.

Außerdem haben BCAA’s die Eigenschaft deinen Körper während des Trainings vor dem Muskelabbau zu schützen. Bei großer Belastung bezieht der Körper Energie aus BCAA’s, die andernfalls aus dem Muskel mobilisiert werden müssten. Um eine Abnahme der Muskulatur bei intensiven Trainingseinheiten zu verhindern, ist eine zusätzliche Einnahme von BCAA’s zu empfehlen.

Einnahmeempfehlung:

Wir empfehlen 4 Kapseln ca. eine halbe Stunde vor dem Sport einzunehmen – ganz gleich ob Ausdauer- oder Kraftsport bevorsteht. Dies entspricht einer Tagesdosis von 2,4 g.

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L-Arginin – das gesundheitliche Multitalent

Durch L-Arginin entsteht im Körper Stickstoffmonoxid. Dies hat für den Körper nachweislich hilfreiche Eigenschaften, die sich der Sportler auch im Training zunutze machen kann. L-Arginin sorgt im Körper für:

  • verbesserte Blutzirkulation
  • erhöhten Nährstofftransport
  • wiederholungsintensiveres Kraftraining

Durch die gefäßerweiternde Wirkung der Aminosäure L-Arginin sorgt der Kraftsportler im Training für eine bessere Blutzirkulation. Hierdurch verbessert sich der Transport von Nährstoffen und Sauerstoff zum Muskel. Durch eine verbesserte Versorgung mit Nährstoffen kann der Kraftsportler leichter Ausdauer und Muskelkraft erhöhen.

Einnahmeempfehlung:  

Wir empfehlen 4 Kapseln ca. eine halbe Stunde vor der Krafteinheit einzunehmen. Dies entspricht einer Tagesdosis von 2,8 g.

Weitere gesundheitliche Vorteile von L-Arginin sind eine Senkung zu hohen Blutdrucks und die Verringerung von Gefäßwandablagerungen.

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L-Glutamin – der Regenerationsbooster

L-Glutamin spielt eine zentrale Rolle bei der Proteinsynthese. Hierbei hilft die Aminosäure dem Sportler bei der Regeneration. Die Wirkung der Aminosäure L-Glutamin ist nach intensiven Ausdauer- und Kraftsport von entscheidender Relevanz für die optimale Regeneration, da sie

  • Muskelglykogeneinlagerungen begünstigt.
  • Stoffwechselendprodukte schneller entsorgt.
  • den Körper hilft, schnell zu regenerieren.

L-Glutamin begünstigt bei gleichzeitig niedriger Kohlenhydratzufuhr die Muskelglykogeneinlagerung.  Auf die Glykogenvorräte greift der Körper vor allem bei schweren Belastungen zu, um schnell Energie zu gewinnen. Da die Glykogenvorräte sehr begrenzt und schnell erschöpft sind, braucht der Sportler, gerade in Kombinationen mit Diäten, eine ausreichende Glykogenzufuhr. Diese wird durch die Einnahme von L-Glutamin begünstigt.

Ein Mann macht Sit-Ups im Freien.
© istock.com/Geber86

Ebenfalls hilft L-Glutamin bei der Entsorgung giftigen Ammoniaks aus dem Proteinstoffwechsel. Gerade nach dem Sport ist es sinnvoll die angefallenen Abfallprodukte des Stoffwechsels so schnell wie möglich abzutransportieren, um eine zügige Regeneration der Muskeln zu gewährleisten. Durch diese verbesserte Regeneration können mehr Trainingsreize geschaffen werden, was zu einer steileren Erfolgskurve verhilft.

Einnahmeempfehlung:  

Wir empfehlen 4 Kapseln während der ersten halben Stunde nach dem Ausdauer- oder Krafttraining einzunehmen. Dies entspricht einer Tagesdosis von 2,8 g.

Weitere günstige Wirkungen von L-Glutamin liegen in der Regulation des Säuren-Basen-Haushalts und der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels im Hungerzustand. Außerdem unterstützt L-Glutamin die antioxidative Abwehr der Zellen, wodurch krebserregende freie Radikale abgefangen werden.

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Nutzen von Aminosäuren im Sport

Aminosäuren sind der Ausgangsstoff für die Herstellung von Proteinen und Strukturen im Körper. Hierin ist auch die für den Sportler wichtige Muskelsynthese mit inbegriffen.

Aminosäuren besitzen ganzheitliche und komplexe Aufgaben im menschlichen Körper. Eine ausreichende Versorgung und Zufuhr der Aminosäurepräparate BCAA’s, L-Arginin und L-Glutamin können von entscheidender Bedeutung beim Trainingsfortschritt sein.

Sie verbessern und regulieren zudem in Ruhephasen die Körperfunktionen und Stoffwechselprozesse. Giftstoffe werden beschleunigt abtransportiert, der Blutdruck reguliert und die Ermüdung hinausgezögert, um nur wenige Vorteile dieser Stoffwechselhelfer aufzuzählen. Eine Supplementation ist daher gerade in Zeiten erhöhter Beanspruchung, sei es sportlich oder privat, ratsam.

Physiologische Wirkung von Aminosäuren

Die speziellen Eigenschaften und Aufgaben einzelner Aminosäuren im Körper sind vielfältig und noch längst nicht vollständig erforscht. Man weiß bereits heute, dass ein Ungleichgewicht an Aminosäuren im Körper zu Funktionsstörungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Ein Mangel bewirkt nicht zuletzt Müdigkeitserscheinungen, verminderte Immunabwehr und depressive Stimmungslagen.

Aminosäuren dienen als Hormone und Vorstufen von Enzymen und Neurotransmittern. Damit der Körper diese Leistungen erbringen kann, benötigt er vor allem 20 proteinbildende Aminosäuren von denen acht essentiell, also lebensnotwendig sind. Diese kann der Körper nicht selber herstellen. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Artikel-Quellen
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