Omega 3 aus Algen – Was du von Fischen lernen kannst

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Close-Up Alge ©istock/Sasha Radosavljevic

Fische habe es schon immer gewusst. Seit Millionen von Jahren ernähren sie sich von Algen. Warum? Weil sie wertvolles Omega-3 liefern.

Am Anfang war die Alge

Mikroalgen und Meeresplankton gehörten vor Milliarden von Jahren zu den ersten Lebewesen der Erde. Aus ihnen hat sich Leben unter Wasser und an Land entwickelt. Noch heute ernährt sich der Blauwahl – immerhin das größte Lebewesen der Erde – unter anderem von Mikroalgen. Algen liefern viele Nährstoffe. Manche Mikroalgen überzeugen vor allem mit ihrem hohen Gehalt veganer Omega-3-Fettsäuren.

Omega-3 aus Algen

Mikroalgen sind nicht nur die bekannten Spirulina- und Chlorella-Algen, sondern auch die Schizochytrium-Alge. Sie kommt ohne Licht aus und ernährt sich von Pflanzenresten. Damit sie trotzdem wächst, synthetisiert die Alge aus eigener Kraft heraus große Mengen der pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA.

Omega 3 – Algen liefern Futter für Fische

Ein Großteil der Fische ernährt sich vorwiegend von (Mikro-)Algen. Das Omega-3 aus Algen ist essenziell für ihr Überleben. Der entsprechend hoher Omega-3-Gehalt macht fetten Fisch wiederum zum Lieblingsgericht von Sportlern und Gesundheitsbewussten.

Omega-3 ist essenziell für uns Menschen

Richtig ist: Menschen brauchen Omega-3. Omega-3-Fette gehören zu den mehrfach ungesättigten Fetten. DHA und EPA können wir nur selbst bilden, wenn wir ausreichend mit der essenziellen alpha-Linolsäure versorgt sind.

DHA und EPA tragen zu einer normalen Herz-, Gehirn- und Sehfunktion bei: Deswegen ist es wichtig, auf lange Sicht ausreichend dieser Fettsäuren zu sich zu nehmen. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg DHA und EPA ein. Omega-3 direkt aus Algen ist vegan, umweltfreundlich und versorgt dich zuverlässig mit DHA und EPA.

Omega-3 aus Algen – eine ethische Frage

Ökologische Krise

Die Überfischung der Meere ist ebenso bekannt, wie die unzureichenden Bedingungen, unter denen Zuchtfische zum Teil gehalten werden. Das heiß nicht, dass du gar keinen Fisch mehr essen darfst. Es gibt genug zertifizierten und nachhaltig gefangenen Fisch.

Aber um verantwortungsvoll mit den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit umzugehen, bedarf es bedachten Konsums. Dazu gehört, auf hochwertige Lebensmittel zurückzugreifen, bewusst zu wählen und eventuell nicht jeden Tag Fisch zu essen.

Natürlich. Umweltfreundlich. Vegan.

Omega-3 aus Algen ist umweltfreundlich und vegan. Die Wertschöpfungskette wird um den Zwischenschritt “Fisch” gekürzt. Mit Omega-3 aus Algen schützt du nachhaltige Ökosysteme und tust – quasi nebenbei – noch etwas für dich selbst, denn: Omega-3 aus Algen ist eine natürliche Form, DHA und EPA zu sich zu nehmen.

Ohne Zusätze

Algen, die Omega-3 liefern, werden meistens eigens in Aquakulturen angebaut. Hier kann die Wasserqualität auf natürlichem Weg so reguliert werden, dass der Nährstoffgehalt der veganen Omega-3-Fette der Norm entspricht. Die Qualität von Omega-3 aus nachhaltigen Algen ist deswegen besser zu kontrollieren, als die von Fisch.

Für veganes Omega-3 aus Algen wird zumeist das Öl aus der Alge extrahiert und in – bestenfalls pflanzliche – Kapseln verpackt.

Algensalat mit verschiedenen Algen, Radieschenstreifen und Sesam
©istock/woyzzeck

Speisealgen und Mikroalgen

Dann gibt es auch noch die Algen zum Essen. Nori, Wakame, Dulse und Meeresspaghetti sind wohl die bekanntesten Speisealgen. Sie sind grün, bläulich oder dunkel, sehen aus, wie man sich Algen vorstellt und sind immer öfter Teil der Spitzengastronomie. Einige Speisealgen besitzen Nährwerte, die durch hohen Protein– und Ballaststoffgehalt bei niedriger Kalorienzahl überzeugen.

Fazit

  • Algen sind eine natürliche Omega-3-Quelle.
  • Kapseln aus Algenöl gehören zu einer nachhaltigen Form DHA und EPA zu sich zu nehmen.
  • Mit veganem Omega-3 aus Algen tust du dir, der Umwelt und den Fischen einen Gefallen.
Clickout Abbildung Omega-3 Dose und Kapseln

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