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Optimismus: In 7 Schritten zu einer positiven Lebenseinstellung

Content Editor & Fitnesstrainerin
Lisa ist studierte Journalistin, lizensierte Fitness- und Gesundheitstrainerin und Meditationscoach. Sie hat viele Jahre für verschiedene Lifestyle- und Fitnessmagazine gearbeitet, hier schreibt sie Artikel aus den Bereichen Workout, Fitness, Lifestyle & Mind.

Optimisten sollen nicht nur mehr Lebensfreude haben, sondern auch länger davon zehren. Optimismus hält Studien zufolge gesund. Was optimistische Menschen von Pessimisten unterscheidet und wie man in nur sieben Schritten zu einer positiveren Einstellung gelangt.

Was bedeutet Optimismus?

Für Optimisten ist das Glas halb voll. Statt hoffnungslos den Kopf in den Sand zu stecken und das Schlechte in allem zu sehen, begegnen sie der Welt mit Vertrauen. Optimismus meint ganz allgemein eine positive Lebenseinstellung. Horrorszenarien und Schwarzmalerei weichen einer Grundhaltung, die der Zukunft nur das Beste abgewinnt.  

Wer optimistisch durchs Leben geht, ist nicht etwa vor Krisen sicher. Doch Menschen mit einer positiven Einstellung erkennen schneller, dass jede schwere Phase auch etwas Gutes haben kann und die Zeiten wieder besser werden. 

Leben optimistische Menschen gesünder?

Optimismus soll einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Studien der Harvard Universität zufolge leiden Optimisten weniger häufig unter Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem haben sie seltener Bluthochdruck. Alles Faktoren, die sich positiv auf die Lebensdauer auswirken können. So sollen optimistische Personen eine 15 Prozent höhere Lebenserwartung haben als ihre pessimistischen Mitmenschen. 

Hinzu kommt: Optimisten können in der Regel ihre Gefühle leichter regulieren und besser mit Stress umgehen. Sie sind zudem meist lösungsorientierter, kreativer und flexibler. Das wiederum hat laut Wissenschaftlern einen positiven Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität. Mit einer optimistischen Grundeinstellung lebt es sich also nicht nur länger, sondern auch besser.

Frau sitzt lächelnd auf dem Boden
©eyeem

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Optimismus vs. Pessimismus

Ist das Glas für Optimisten halb voll, so ist es für Pessimisten halb leer. Du verpasst den Zug, dein Akku ist leer und der Kaffee schmeckt fade. Als pessimistischer Mensch würdest du in dieser Ereigniskette eine Bestätigung für das Schlechte in der Welt sehen – und fest davon ausgehen, dass der Tag genauso negativ weitergeht. 

Pessimismus bedeutet, generell vom Schlimmsten auszugehen. Aus psychologischer Sicht versteckt sich dahinter häufig ein Schutzmechanismus. Erwartet man einen negativen Ausgang, läuft man weniger Gefahr, enttäuscht zu werden.

Ein Optimist würde die selbe Situation nicht unbedingt befürworten, aber als Chance sehen. Ganz nach dem Motto: Es kann nur besser werden. Dahinter verbirgt sich die Hoffnung, dass positive Gedanken positive Ereignisse anziehen. Das sogenannte “Gesetz der Anziehung” bestätigt Optimisten in ihrer Grundhaltung. 

Bekanntlich gibt es nicht nur Schwarz oder Weiß, sondern auch alle Graustufen dazwischen. Entsprechend lässt sich eine dritte Gruppe definieren: Der Realist sieht in Geschehnissen weder das Gute noch das Schlechte, sondern versucht, der Welt möglichst wertungsfrei zu begegnen. Mit einer realistischen Lebenseinstellung geht ein stetiges Analysieren und Abwägen von Chancen und Risiken einher. 

Während Optimisten häufig als naive Träumer und Pessimisten als Miesepeter dargestellt werden, reiht sich der Realist als kühler Kopf ein. Letztlich trägt jeder Mensch alle Anteile in sich und kann sie durch mentales Training stärken oder abschwächen. 

In 7 Schritten optimistischer werden

Optimismus ist ebenso wie Pessimismus kein Persönlichkeitsmerkmal, das uns angeboren ist. Es handelt sich vielmehr um unsere Art, zu denken. Das sind gute Nachrichten, denn unsere Gedanken können wir steuern. Entsprechend ist jeder Mensch in der Lage, optimistisch zu werden sich eine positive Lebenseinstellung anzueignen. 

Hier sind sieben Schritte, die dich in kurzer Zeit zum Optimisten machen können:

1. Nutze die Morgenstunden für dich

Ob du nun mit dem rechten oder linken Fuß aufstehst, ist wohl nebensächlich. Doch wie du in den Morgen startest, kann einen enormen Einfluss auf deinen Tagesverlauf haben. Versuche dir in der Früh genügend Zeit einzuräumen, so dass du nicht in Stress gerätst. Herrscht Termindruck, sind Pannen vorprogrammiert. Und das wiederum könnte den Pessimisten in dir hervorlocken. Nutze die Morgenstunden stattdessen für einen kurzen Lauf an der frischen Luft oder eine Meditation und frühstücke in aller Ruhe. Es hilft, den Tag über ausgeglichen zu bleiben, wenn dein Blutzuckerspiegel konstant auf einem hohen Niveau ist. 

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©foodspring

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2. Verbringe Zeit mit optimistischen Menschen

Wer sich einer Laufgruppe anschließt, wird sehr wahrscheinlich häufiger joggen gehen als ohne Trainingsbuddies. Ebenso wird es dir leichter fallen, die Welt im positiven Licht zu sehen, wenn du dich mit optimistischen Menschen umgibst. Oder anders: Versuche, Pessimisten so gut wie möglich von dir fernzuhalten. 

Wer in deinem Umfeld – egal, ob im Job, in der Familie oder unter Freunden – ist häufig gut gelaunt, motiviert zu spontanen Aktivitäten und hat Krisen bereits erfolgreich überwunden? Was kannst du von diesen Menschen lernen? Verbringe mehr Zeit mit ihnen und lass dich von ihrem Optimismus anstecken. 

Notiere täglich, wofür du dankbar bist

Unsere Sicht auf die Dinge setzt sich aus Erfahrungen zusammen, die wir bereits gesammelt haben. Waren deine Yogastunden bislang eine Katastrophe, wirst du dem Training eher negativ gegenüberstehen. Ereignisse, die wir wiederum positiv bewerten, fördern unsere optimistische Einstellung. Die beste Strategie dorthin ist ein Dankbarkeits-Journal. Schreibe dir jeden Abend drei Dinge auf, über die du besonders froh bist – sei es eine Person, eine Sache oder ein Ereignis. Als Hilfestellung können folgende Fragen dienen:

  • Was ist mir heute gut gelungen?
  • Wer hat mich heute zum Lächeln gebracht?
  • Auf was hätte ich heute nicht verzichten wollen?
  • Worüber habe ich mich heute gefreut?

4. Formuliere positive Gedanken 

Die Art und Weise, wie wir unsere Gedanken formulieren, hat großen Einfluss auf unsere Grundeinstellung. Wer viele negative Worte verwendet – zum Beispiel niemals, nicht, schlimm, katastrophal, nervig, ätzend – tendiert eher zum Pessimismus. Übe dich stattdessen darin, deinen positiven Wortschatz auszubauen. Anstelle von “Ich lasse mich heute nicht nerven”, sage dir innerlich lieber “Ich kann mich heute gut abgrenzen”.  

Tipp: Wann hast du zuletzt jemandem ein Kompliment gemacht? Positive Gedanken zu teilen und jemandem damit eine Freude zu machen, stärkt auch deine eigene optimistische Sicht. 

5. Teile positive Erfahrungen

Jeder hat mal einen schlechten Tag und seinem Ärger sollte man ruhig Luft machen, statt die Gefühle in sich hineinzufressen. Der Königsweg eines Optimisten ist es, die Balance zu finden und immer auch von positiven Erlebnissen zu berichten. Fragt dich jemand nach deinem Wohlbefinden, sei ruhig ehrlich und sprich aus, wenn es dir nicht gut geht. Aber vergiss nicht, auch von deinem neuesten Erfolg im Job zu erzählen, deiner Bestzeit beim Laufen oder dem erholsamen Wochenende am Meer. 

Finde dein persönliches Gleichgewicht und gib dem Guten in deinem Leben Stück für Stück mehr Raum. Dann ist der Optimist in dir nicht mehr fern. 

6. Begegne Herausforderungen lösungsorientiert

Ein Optimist sieht keine unlösbaren Probleme, sondern Herausforderungen. Und für die gibt es immer eine passende Lösung. Einer Sache pessimistisch und hoffnungslos gegenüber zu treten, bringt dich in der Regel kein Stück weiter – und macht nur schlechte Laune. Übe dich stattdessen im Vertrauen und stelle die richtigen Fragen:

  • Was ist, ganz realistisch, das Schlimmste, was passieren kann?
  • Was kann ich tun oder wer kann mir helfen, wenn der schlimmste Fall eintritt?
  • Welche Herausforderungen habe ich in der Vergangenheit bereits bewältigt?
  • Wie würde ich mit der Situation umgehen, wenn ich keine Angst hätte und mir rein gar nichts passieren könnte?

Auf diese Weise nimmst du einer Situation ihre negative Kraft und kannst ihr lösungsorientiert und mutig gegenübertreten. 

eine Frau lächelt
©Youngoldman

7. Optimisten glauben an sich selbst

Pessimisten machen sich selbst häufig schlecht. Nicht selten, um im Nachhinein in einem besseren Licht dazustehen. Natürlich ist es wichtig, zu seinen Schwächen zu stehen, doch darfst du im Umkehrschluss auch deine Stärken feiern. Ein optimistischer Mensch glaubt an sich und seine Fähigkeiten. Frage dich: 

  • Was kannst du besonders gut? 
  • Worin bist du besser als andere?
  • Worauf bist du besonders stolz?

Fokussiere dich auf deine positiven Seiten und verschwende deine Energie nicht auf das, was du (noch) nicht so gut kannst. Was nicht ist, kann schließlich noch werden. Du musst nur an dich glauben und optimistisch bleiben. 

Fazit

  • Optimismus meint eine positive Lebenseinstellung.
  • Während Pessimisten vergangene oder zukünftige Ereignisse eher negativ betrachten und hoffnungslos durch die Welt gehen, sieht ein Optimist das Gute in den Dingen und zieht voller Vertrauen positive Lehren aus allem. 
  • Optimismus steigert die Lebenserwartung und reduziert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck sowie Depressionen.
  • Optimismus ist eine Art zu denken und kann deshalb trainiert werden. 

 

Artikel-Quellen
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