Ein Tisch mit verschiedenen Lebensmitteln, die sich alle in ihrer Energiedichte unterscheiden.

Energiedichte von Lebensmitteln

Lebensmittel sind nicht gleich Lebensmittel – das wissen wir. Wir wissen auch, dass es gesunde und ungesunde Lebensmittel gibt – dass zum Beispiel ein Glas Nutella ungesünder ist, als ein Pfund Äpfel.

Aber was genau steckt eigentlich hinter dem Begriff „Energiedichte“ und was hat das mit dem Essen zu tun?

Definition der Energiedichte

Die Energiedichte entspricht der Anzahl an Kalorien, die je Menge eines Lebensmittels gegessen werden. Klingt verwirrend, ist aber ganz einfach: Wenn Ihr zum Beispiel 100 Gramm Schokolade esst, dann nehmt Ihr in etwa 550 Kalorien zu Euch. Wenn Ihr aber 100 Gramm Brot esst, dann sind es lediglich 210 Kalorien. Bedeutet: die Schokolade hat eine größere Energiedichte als das Brot.

Bedeutung für das Ess-Verhalten

Auch hier ist es eigentlich ganz logisch – wir sind satt, wenn der Magen voll ist, weil dieser dann dem Kopf meldet, dass er keinen Platz mehr hat. Kommen wir also wieder zum Beispiel zurück: behaupten wir jetzt mal, in Euren Magen würden 500 Gramm Inhalt passen, bis er satt ist. Nach dem oben genannten Beispiel könntet Ihr dann also entweder 5 Tafeln Schokolade essen, oder aber 5 Scheiben Brot. Der Unterschied ist ganz klar: 5 Scheiben Brot hätten das gleiche Ergebnis erreicht – nämlich satt gemacht – aber haben weit weniger Kalorien.

Abnehmen mit der Energiedichte

Letzter Schritt in der Geschichte. Wir wissen nun also: wenn wir uns satt essen, dann können wir aktiv darauf achten, Lebensmittel mit einer geringen Energiedichte zu uns zu nehmen. Wir fühlen uns dann nämlich trotzdem „voll“, haben aber auf eine ganze Menge an Kalorien verzichtet. Auf diesem Prinzip basierend lassen sich nun all die Leckereien da draußen in 3 Energie-Gruppen einteilen:

  1. Lebensmittel mit einer Dichte unter 1,5 kcal/Gramm (z.B. Gemüse, Obst, Fisch, Magerquark, leichter Käse)
  2. Lebensmittel mit einer Dichte zwischen 1,5 und 2,4 kcal/Gramm (z.B. Vollkornbrot, mageres Fleisch, Käse bis 20% Fett, Eis)
  3. Lebensmittel mit einer Dichte über 2,4 kcal/ Gramm (z.B. Weißbrot, Toast, paniertes Fleisch, Süßigkeiten, Alkohol)

Und jetzt heißt es: soviel wie möglich aus der ersten Gruppe essen, so wenig wie möglich aus der letzten. Fakt ist: es geht zwar etwas langsamer, als mit einer „Crash-Diät“ – aber es ist viel gesünder und nachhaltiger. Probiert es mal aus!

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