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12 Kettlebell Übungen für dein Full-Body-Training – Workout Wednesday

Dezember 12, 2018
Kettlebell Übungen

Du willst deine Kraft, Ausdauer und Koordination verbessern? Unsere 12 Kettlebell Übungen helfen dir dabei. Leistungsplateaus? Die lässt du hinter dir.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist eine Kettlebell?
  2. Warum sind Kettlebell Übungen so sinnvoll?
  3. Worauf du bei den Kettlebell Übungen achten solltest
  4. 12 Kettlebell Übungen
  5. Full Body Kettlebell Workout
  6. Fazit

 

1. Was ist eine Kettlebell?

Die Kettlebell ist lange Zeit in Vergessenheit geraten und feiert seit einigen Jahren ein großes Comeback. Im 19. Jahrhundert war sie noch unter dem Namen Kugelhantel bekannt. Der Name beschreibt auch schon genau, was die Kettlebell ist: Eine Kugel mit Griff.

Mittlerweile gibt es die Kettlebell aber nicht mehr nur als bloße Metallkugel. Du findest sie auch mit Gummi überzogen, komplett aus Plastik und sogar aus speziellem Stoff als Sack, der mit Sand gefüllt ist.

Kettlebell Übungen

©foodspring

2. Warum sind Kettlebell Übungen so sinnvoll?

Im Gegensatz zu den meisten Übungen mit Kurz- oder Langhanteln, trainierst du bei Kettlebell Übungen weit mehr als nur eine Muskelgruppe pro Übung. Die Übungen mit der Kettlebell sind insgesamt dynamischer und anspruchsvoller. Das sorgt für einen ganz neuen Trainingseffekt deiner Muskeln.

So trainierst du mit den meist schwungvollen Übungen nicht nur deine Kraft, sondern auch Kondition und Koordination. Diese dynamischen Bewegungsabläufe erzeugen Fliehkräfte die zusätzlich zu dem Gewicht der Kettlebell auf deinen Körper einwirken. Das sorgt dafür, dass deine Muskeln insgesamt lernen besser zusammen zu arbeiten und sich gegenseitig stabilisieren.

Ganz besonders deine Core-Muskulatur kommt beim Training mit der Kettlebell richtig auf ihre Kosten. Sie muss dafür sorgen, dass du in jeder Richtung stabil bleibst und deine Bewegungen ausgleichen.

All die neuen Trainingsreize, die du mit den Kettlebell Übungen setzt, helfen dir dabei Trainingsplateaus zu überwinden und Defizite aus anderen Sportarten auszugleichen. So ist ein regelmäßiges Kettlebell Workout auch besonders gut für dich geeignet, wenn du regelmäßig Laufen gehst oder beispielsweise Fußball spielst.

Unser Tipp: Damit du dich im Training steigerst und deine Muskeln richtig wachsen, braucht dein Körper ausreichend Protein nach dem Training. Unser hochwertiges Whey Protein hilft dir dabei deinen Proteinbedarf nach dem Training schnell zu ergänzen.

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Noch ein Vorteil von Kettlebell Übungen ist, dass sie durch die dynamische Ausführung wunderbar in ein anstrengendes ganzkörper HIIT Workout passen und für einen tollen Nachbrenneffekt sorgen. Du hast schon öfter von diesem Nachbrenneffekt gehört, aber weißt nicht so richtig was er bewirkt? Hier erfährst du es.

3. Worauf du bei den Kettlebell Übungen achten solltest

Kettlebell Übungen sind anspruchsvoll. Die richtige Technik ist dabei sehr wichtig. Übe die neuen Bewegungen zuerst mit wenig Gewicht und taste dich dann Schritt für Schritt an schwerere Kettlebells heran.

Generell ist wichtig, dass du Kettlebell Übungen nicht mit maximalem Gewicht ausführst. Entscheidend ist, dass die Wiederholungen von Anfang bis Ende sauber sind, weil es sonst schnell zu Verletzungen kommt.

Da die meisten Übungen mit der Kettlebell sehr dynamisch ausgeführt werden, kann es auch passieren, dass sie dir mal aus den Händen rutscht. Passiert das, versuch nicht der Kettlebell hinterher zu greifen. Besser du gewinnst sofort etwas Abstand, damit sie dir nicht auf die Füße fällt.

 

4. 12 Kettlebell Übungen

Around the body

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Schwierigkeitsgrad: Leicht
Trainiert: Dein Körpergefühl für die Kettlebell und Rumpfstabilität.
Beachte: Mach diese Aufwärm-Übung mit leichtem Gewicht. Fang langsam an, die Kettlebell um deine Hüfte zu führen. So bekommst du ein Gefühl dafür, wo sich der Griff der Kettlebell befindet und wie du ihn instinktiv richtig greifst.

 

Figure 8

©foodspring

Schwierigkeitsgrad: Leicht
Trainiert: Dein Gefühl für die Kettlebell
Beachte: Führ die Kettlebell in einer 8-förmigen Bewegung durch deine Beine. Pass hierbei besonders auf, dass du die Kettlebell immer richtig greifst, da sie dir sonst leicht auf die Füße fallen kann.

 

Russian Twist mit Kettlebell

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Schwierigkeitsgrad: Mittel
Trainiert: Den ganzen Rumpf
Beachte: Der Rücken bleibt gerade und die Beine gestreckt. Halte die Kettlebell mit beiden Händen fest. Dreh den Oberkörper nun abwechselnd nach links und rechts.

 

Deadlifts mit Kettlebell

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Schwierigkeitsgrad: Mittel
Trainiert: Hamstrings, Gesäß und gesamte Rückenmuskulatur
Beachte: Geh in einen schulterbreiten Stand. Platziere die Kettlebell zwischen deinen Beinen. Beuge deine Knie leicht. Lehne deinen Oberkörper nach vorne. Jetzt richte deinen Körper langsam und kontrolliert auf und streck die Beine durch. Die Kettlebell hebst du zwischen deinen Beinen nach oben. Zum Schluss noch Po anspannen und Hüfte leicht überstrecken.

 

Goblet Squat

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Schwierigkeitsgrad: Mittel
Trainiert: Bein- und Gesäßmuskulatur + Schultern
Beachte: Stelle deine Beine etwa hüftbreit auf. Schiebe das Gesäß nach hinten und Beuge die Knie. Achte darauf, dass deine Knie weder vorne über deine Zehenspitzen wandern, noch nach innen fallen. Jetzt richte deinen Körper auf. Dein Rücken bleibt während der gesamten Ausführung gerade.

 

Single Arm Military Press

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Schwierigkeitsgrad: Mittel
Trainiert: Schultern
Beachte: Bring die Kettlebell zu Beginn auf die Seite deiner Schulter. Drücke sie jetzt kontrolliert und gerade nach oben über deinen Kopf. Anschließend legst du sie wieder langsam und kontrolliert auf die Seite deiner Schulter.

 

Russian Kettlebell Swing

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Schwierigkeitsgrad: Schwer
Trainiert: Schultern und Nacken, aber auch Hamstrings, Gesäß und Stabilität im gesamten Rumpf
Beachte: Du schwingst die Kettlebell aufwärts (Keine Zugbewegung). Der Impuls, um die Kettlebell nach oben zu schwingen, kommt aus der Hüftstreckung. Spann auch den Bauch an, um im Core stabil zu bleiben. Jetzt lässt du die Kettlebell schnell wieder herunter. Die Kettlebell soll zwischen deinen Beinen nach hinten schwingen. Du nutzt nun den Schwung für die nächste Wiederholung.

 

American Kettlebell Swing

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Schwierigkeitsgrad: Schwer
Trainiert: Schultern und Nacken, aber auch Hamstrings, Gesäß und den gesamten Rumpf
Beachte: Der Ablauf des American Kettlebell Swing ist grundsätzlich der gleiche, wie beim Russian Kettlebell Swing. Dieses Mal hört die Bewegung aber nicht auf Schulterhöhe auf. Stattdessen nutzt du den Schwung, um die Kettlebell hier bis über den Kopf zu bringen.

 

Hand to Hand

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Schwierigkeitsgrad: Schwer
Trainiert: Schulter, Rücken, Hamstrings und Gesäßmuskulatur + Rumpfstabilität und Koordination
Beachte: Die Grundbewegung ist dieselbe wie beim Russian Kettlebell Swing. Dieses Mal führst du den Swing allerdings einarmig aus. Wenn die Kettlebell Schulterhöhe erreicht hat, greifst du die Kettlebell schnell mit der freien Hand und lässt die andere Hand zeitgleich los. So wechselst du immer wieder von Hand zu Hand.

 

Kettlebell Snatch

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Schwierigkeitsgrad: Schwer
Trainiert: Schulter und Rumpfstabilität
Beachte: Basis für den Kettlebell Snatch sind American Kettlebell Swings und Single Arm Military Press. Versuch dich am Kettlebell Snatch erst, wenn du diese Übungen beherrschst. Du startest wie bei den Hand to Hand Kettlebell Swings, statt die Hand auf Schulterhöhe zu wechseln, bringst du sie jetzt bis über deinen Kopf und legst sie dabei durch ausnutzen des Schwungs auf deine Rückhand um. Achte weiterhin auf deine Corespannung.

 

Bottom Up Clean

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Schwierigkeitsgrad: Schwer
Trainiert: Bizeps und Stabilität in Rumpf, Schulter, Ellenbogen und Handgelenk
Beachte: Diese Übung ist sehr anspruchsvoll. Starte also mit leichtem Gewicht. Halte die Kettlebell einhändig am Griff sehr fest. Gehe leicht in die Knie und nutze den daraus generierten Schwung, um den Arm zu beugen. Der Bauch der Kettlebell sollte sich jetzt über dem Griff befinden. Fixiere den Ellenbogen fest an deinem Rumpf und halte die Kugel in dieser Endposition für ein paar Sekunden. Dein Handgelenk muss hier sehr gut stabilisieren, damit die Kettlebell nicht ungewollt zur Seite kippt.

 

Thrusters

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Schwierigkeitsgrad: Schwer
Trainiert: Die gesamte Bein- und Gesäßmuskulatur + Schulterstabilität
Beachte: Wichtige Basis für die Thrusters sind saubere Squats und die Single Arm Military Press. Wie du den Squat richtig ausführst, lernst du hier. Konzentriere dich besonders in der Schulter stabil zu bleiben.

 

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5. Full Body Kettlebell Workout

Damit du mit der Kettlebell effektiv trainierst, haben wir für dich ein anspruchsvolles Full-Body-Kettlebell-Workout zusammengestellt und stellen es dir hier kostenlos zum Download bereit.

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6. Fazit

  • Kettlebell Übungen trainieren weit mehr als nur eine Muskelgruppe.
  • Das Training mit der Kettlebell verbessert Kraft, Ausdauer und Koordination.
  • Es hilft dabei Trainingsplateaus zu überwinden.
  • Fliehkräfte erzeugen zusätzliche Belastung bei den Übungen.
  • Der Rumpf wird besonders stark beansprucht, weil er die dynamischen Bewegungen ausgleichen muss.
  • Viele dynamische Kettlebell Übungen bewirken den Nachbrenneffekt.
  • Deswegen hilft das Training mit der Kettlebell besonders gut beim Abnehmen.

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