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7 erstaunliche Effekte des Felskletterns

Mann beim Felsklettern
Content Editor & Fitnesstrainerin
Lisa ist studierte Journalistin, lizensierte Fitness- und Gesundheitstrainerin und Meditationscoach. Sie hat viele Jahre für verschiedene Lifestyle- und Fitnessmagazine gearbeitet, hier schreibt sie Artikel aus den Bereichen Workout, Fitness, Lifestyle & Mind.

Du suchst nach einem Sport, der nicht nur deine Muskeln stärkt und deine Kondition verbessert, sondern dich auch mental herausfordert und dein Selbstbewusstsein pusht? Dann könnte Bouldern genau das Richtige für dich sein. Der Klettersport lässt dich in jeder Hinsicht über dich hinauswachsen. Lies hier zum Einstieg, was genau Bouldering ist und wie du es lernen kannst.

Das Tolle am Bouldern: Der Klettersport ist für jeden geeignet, der sich gerne körperlichen und geistigen Herausforderungen stellt und mit Vorliebe in der Gemeinschaft trainiert. Du musst weder schwindelfrei noch ein Kraftpaket sein, um dich an den Indoor- oder Outdoor-Fels zu wagen. Es gibt für jedes Level die passende Kletterroute und eine Community, die dich jederzeit unterstützt. Du bist noch nicht überzeugt, dass du die sportliche Challenge annehmen willst? Dann liefern wir dir hier gleich sieben unschlagbare Argumente, warum es sich lohnt, Bouldern auszuprobieren.

#1 Bouldern stärkt deine gesamte Muskulatur

Bouldern ist das ultimative Muskeltraining von Kopf bis Fuß. Beim Überwinden einer Route belastest du deinen Ober- und Unterkörper gleichermaßen. Du aktivierst dabei ganze Muskelketten: Arme, Beine, Bauch und Rücken werden mit einbezogen, wenn du dich von einem zum nächsten Griff fortbewegst. Diese Muskeln sind beim Bouldern besonders beansprucht:

  • Breiter Rückenmuskel: Der Latissimus zieht den Körper beim Bouldern nach oben.
  • Unterarmbeuger: Die Muskeln in den Unterarmen kommen zum Einsatz, wenn du dich festhältst und den Griff öffnest.
  • Bauchmuskeln: Die gesamte Bauchmuskulatur hilft dir, den Körper zu stabilisieren und das Gleichgewicht zu halten.
  • Oberschenkelmuskeln: Besonders der Quadrizeps ist beim Bouldern aktiv und ermöglicht dir, deinen Körper nach oben zu drücken.

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#2 Durch Bouldern bekommst du maximale Griffkraft

Bouldern ist eine der besten Sportarten, um deine Griffkraft zu stärken. Verantwortlich für deinen Grip ist eine verhältnismäßig kleine Muskelgruppe, die ihren Ursprung im Unterarm hat. Die meisten Sportler vernachlässigen Griffkrafttraining – und bereuen das früher oder später. Denn ein guter Grip macht dich nicht nur beim Krafttraining leistungsstärker und minimiert das Verletzungsrisiko, sondern hilft dir auch im Alltag.

Mehr dazu: Griffkraft trainieren: Übungen & Tipps für starke Unterarme und mehr Grip

#3 Bouldern verbrennt jede Menge Kalorien

Bouldern ist ein hoch effektiver Cardiosport, der deinen Kalorienverbrauch ordentlich in die Höhe treibt. Wie viel Energie du beim Bouldering verbrennst, hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab wie deinem Alter, deinem Geschlecht und deinem Körpertyp. Im Schnitt sind locker zwischen 500 und 700 kCal pro Stunde drin, die du beim Klettern am Fels ganz nebenbei auf der Strecke lässt.

Mehr dazu: Deinen Kalorienverbrauch berechnen – So geht’s! 

#4 Mit Bouldern verbesserst du deine Balance

Balance ist häufig ein limitierender Faktor beim Training. Unsere Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten, hat einen enormen Einfluss auf unsere sportliche Leistungsfähigkeit. Noch ein Grund, mit Bouldern anzufangen: Durch das Training am Fels  kannst du zum absoluten Balance-Pro werden. Immerhin kann es vorkommen, dass nur deine Fußspitze und deine Hand Halt haben und der Rest des Körpers frei in der Luft schwebt. Nur wenn du genügend Stabilität hast, kannst du solche Positionen meistern und deine Route schaffen.

#5 Bouldern macht dich zum Problemlöser

Beim Bouldern geht es anders als beim Klettern am Seil nicht darum, Strecke beziehungsweise Höhe zu machen. Ziel ist es, knifflige Stellen wie Überhänge, Ecken oder Vorsprünge zu bewältigen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom “Boulderproblem” und “Traversenproblem”, die es zu lösen gilt. Kein Wunder, dass ein guter Boulderer auch im Alltag schneller dazu in der Lage ist, Probleme zu lösen. Du trainierst nämlich nicht nur deine Muskeln und deine Kondition, sondern auch dein Gehirn.

#6 Bouldern hilft dir Leute kennenzulernen

Bouldern ist ein absoluter Gemeinschaftssport. Zwar bist du am Fels von einem zum nächsten Griff auf dich allein gestellt, doch um dich herum sind immer andere Boulderer, die dich anfeuern und dir beim Lösen eines Boulderproblems Hilfestellungen geben. Wer neu in einer Stadt ist oder Anschluss in einer Community finden will, ist in einer Boulderhalle definitiv an der richtigen Adresse.

#7 Bouldern stärkt dein Selbstbewusstsein

Nicht zuletzt ist Bouldern der perfekte Sport, um sein Selbstbewusstsein zu pushen. Klar, zu Beginn wirst du mehr fallen als klettern. Doch lernst du am Fels, dich davon nicht unterkriegen zu lassen, immer wieder aufzustehen und nach einer Niederlage zu versuchen, das Problem anders zu lösen. Bouldern lässt dich über dich hinauswachsen. Und dieses Gefühl nimmst du mit in den Alltag: Egal, ob im Job, beim Sport oder in Beziehungen, so schnell macht dir niemand mehr was vor!

Hier ist eine Liste mit Sportarten, die dich noch herausfordern könnten: Mit Spaß fit werden: Die 5 besten Alternativen zu Gym.

Mehr Wissenswertes von foodspring:

*Protein trägt zum Wachstum und zur Erhaltung der Muskelmasse bei.

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