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Körper entgiften & Intervallfasten- Alles Quatsch?

August 1, 2018

Mit einer sogenannten Entgiftung und mit Hilfe des Intervallfastens scheinst du all deine Sorgen loszuwerden und wie frisch aus dem Ei gepellt, als junger Hüpfer, zum neuen Leben zu erblühen. Alles Quatsch oder die Wahrheit? 

Inhaltsverzeichnis: 

  • 1. Intervallfasten

    Das Intervallfasten, auch Intermittent Fasting genannt, erfreut sich großer Beliebtheit unter den Ernährungstrends. Dabei handelt es sich nicht um eine typische Diätform, in der bestimmte Nahrungsmittelgruppen propagiert werden. Intermittent Fasting bedeutet so viel wie „Unterbrochenes Fasten“Ein Zeitfenster der Nahrungsaufnahme wechselt sich mit einer Fastenperiode ab. Dabei wird in den Stunden des Fastens komplett auf die Nahrungsaufnahme verzichtet, wobei nicht-kalorische Getränke, wie z.B. Wasser, ungesüßter Tee oder auch Kaffee, jederzeit erlaubt sind. Die Zeitdauer des Fastens und des Essens können individuell festgelegt werden. Am häufigsten wird das Prinzip 14-16 Stunden Fasten und 8-10 Stunden Essen propagiert.  

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  • 2. Fasten abnehmen

    Die Gründe für das Intervallfasten sind unterschiedlich. Da der Ernährungsform ein gesundheitlich positiven Effekt zugeschrieben wird, fasten vor allem viele, um abzunehmen. Aber Fasten zum Abnehmen- ist das wirklich so effektiv? 

    Kaloriendefizit is the key

    Wenn du abnehmen möchtest ist es wichtig, dass du ein tägliches Kaloriendefizit einhältst. Das bedeutet, du nimmst weniger Kalorien zu dir, als du am Tag verbrauchst. Wir empfehlen ein maximales Kaloriendefizit von 500kcal nicht zu überschreiten. Falls du nicht weißt, was deine tägliche Kalorienbilanz ist, kannst du hier deinen individuellen Kalorienbedarf kostenlos ausrechnen. 

    Beim Intervallfasten isst du über mehrere Stunden nichts und dann ein paar Stunden lang alles, was du möchtest. Wobei eine gesunde und ausgewogene Ernährung immer im Vordergrund stehen sollte. Durch die lange Phase des Nicht-Essens kann es sein, dass sich deine Gesamtkalorienzufuhr reduziert und du weniger Kalorien am Tag aufnimmst, als vor dem Fasten. Das dadurch resultierende Kaloriendefizit führt wiederum dazu, dass du Körpergewicht verlierst.

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Keine Verbote = Pasta ohne Limit? 

Anders, als bei vielen anderen Ernährungsformen, kannst du beim Intervallfasten essen, was du möchtest. Theoretisch könntest du also im Zeitfenster der Nahrungsaufnahme Burger, Pasta und Co. ohne Limit futtern. Deine Kalorienaufnahme wird dann vermutlich jedoch höher sein, als dein Verbrauch und du wirst eher zu- anstatt abnehmen. 

Der Effekt des Abnehmens durch Interfallfasten kann demzufolge auf ein simples Kaloriendefizit zurückgeführt werden. Grundsätzlich sollte jede Ernährungsform auf einer ausgewogenen und gesunden Ernährung basieren. Mehr zu einer gesunden Ernährung erfährst du hier. Die DGE empfiehlt zum Beispiel 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Du tust dich schwer damit, genug Obst zu essen? Dann sind unsere Crunchy Fruits genau das, was du brauchst! Knusprig wie Chips, nur ohne Öl, dafür Vitamine. So schnell hast du noch nie eine Handvoll Obst gesnackt.

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3. Körper entgiften

Ein weiterer Effekt des Fastens soll eine sogenannte Entgiftung des Körpers sein. Heißt das also, dass du vergiftet bist, weil du noch nie gefastet hast? Keine Sorge, das ist natürlich Quatsch. Beim Entgiften soll das richtige Säure-Basen-Verhältnis im Körper wiederhergestellt werden. Durch sogenannte Puffer-Systeme ist der Körper jedoch wunderbar selbst in der Lage, überschüssige Säure aus dem Körper auszuschleusen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährungsform füllt außerdem deine körpereigenen Basenspeicher auf, welche zusätzlich dafür sorgen, dass ein Säureüberschuss neutralisiert wird. Falls du das Gefühl hast, Symptome für eine Vergiftung zu erkennen, empfehlen wir dir dich an einen Arzt zu wenden. Wenn du dich ausführlicher über eine mögliche Übersäuerung des Körpers informieren möchtest, dann schau doch mal in unseren Artikel über Basische Lebensmittel und Säure Basen Haushalt rein.

4. Effekte Intervallfasten

Eine vollwertige Ernährung ist der Grundbaustein, um leistungsfähig durch den Tag zu gehen. Eine Begleiterscheinung des Intermittent Fastings ist oft, dass nicht nur der Zeitraum der Nahrungsaufnahme gekürzt, sondern auch die Ernährungsgewohnheiten umgekrempelt werden. Nicht selten wird in Kombination mit dem Fasten auch mehr Obst und Gemüse verzehrt. Durch den begrenzten Zeitraum der Nahrungsaufnahme werden zudem vorzugweise große Mahlzeiten gegessen. Das verlockende drumherum Snacken fällt stattdessen weg. Ungesundes Fast Food wird durch Gerichte aus vollwertiger Kost, wie Vollkornprodukte und eiweißreichen Lebensmitteln ersetzt, da diese länger satt halten. Auch ein Verzicht auf Alkohol, Nikotin oder eine Reduktion des Fleischkonsums, während der Fastenzeit, ist nicht selten und kann sich positiv auf das körperliche Wohlbefinden auswirken. 

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Bye Fasting, Hello JoJo-Effekt 

Ein eher negativer Effekt des Intermittent Fasting kann der JoJo-Effekt sein. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wie bei vielen eher radikalen Veränderungen in unserem Leben schleichen sich nur allzu gern nach einer gewissen Zeit die alten Verhaltensmuster wieder ein. Das ist am Anfang vielleicht nur der einmalige Brunch am Morgen mit Freunden während der eigentlichen Fastenperiode. Viel zu schnell merken wir dann aber, dass wir uns immer häufiger für das „gute Durchhalten“ belohnen wollen. Was eigentlich eine Ausnahme darstellen sollte, wird schlussendlich nach und nach wieder zur Gewohnheit. Und das abgenommene Gewicht ist dann auch schneller drauf, als uns lieb ist. Hier erklären wir dir, welche Tipps und Tricks es gibt, um einen JoJo-Effekt zu vermeiden.

©wmaster890

Eine Ernährungsumstellung sollte demnach nicht nach einem festen Konzept erfolgen, sondern individuell an die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben angepasst werden. Nur so können auch langfristig die Essgewohnheiten verändert werden. Sobald das Gefühl auftritt, auf etwas verzichten zu müssen, klopft auch schon der Jo-Jo-Effekt an. Mehr zu einer erfolgreichen Ernährungsumstellung erfährst du hier.  

5. Unser Fazit

  • Intermittent Fasting, oder auch Intervallfasten, führt meist automatisch zu einer gesünderen und ausgewogeneren Ernährungsweise
  • Es besteht die Möglichkeit eines Kaloriendefizits und daraus resultierend ein Gewichtsverlust
  • Der Körper ist in der Lage, einen Säureüberschuss selbst zu regulieren
  • Die Basis jeder Ernährungsform solle ausgewogen und gesund sein. 

Intervall fasten kann eine Einstiegshilfe zu einer gesünderen Lebensweise sein. Auch du bist motiviert und möchtest gesünder durchstarten? Deine Suche nach der optimalen Starthilfe hat jetzt ein Ende. In 12 Wochen schlank und Fit mit unserem Shape Guide. Von unseren Foodspring Öktrophologen entwickelt, sicherst du dir über 120 einfache und leckere Rezepte sowie kurze Intensiv-Workouts. Alles auf den Punkt gebracht. 

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