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Neues Jahr, neues Mindset! 5 Tipps für einen Perspektivenwechsel

Eine Gruppe von Menschen macht einen Handstand
Fitness Editor & Fitness Trainerin
Kristina ist studierte Kommunikationsexpertin und lizensierte Fitness-Trainerin. Sie schreibt unsere Fitness-Artikel und erstellt kostenlose Workout-Pläne.

Mehr Sport treiben, auf gesunde Ernährung achten und Stress reduzieren – deine Liste mit Neujahrsvorsätzen ist lang. Aber ziehst du das Ganze diesmal auch wirklich durch? Damit du dein Vorhaben in die Tat umsetzt, ist dein Mindset entscheidend. Denn dein neuer Lifestyle beginnt im Kopf. Wir verraten dir, warum sich ein neuer Blickwinkel auf die Dinge lohnt und wie ein Perspektivenwechsel dich zum Erfolg führen kann.

Kleiner Tipp vorab: Verschiebe deine Vorsätze nicht auf morgen, sondern starte noch heute durch! Bereite dir ein leckere und gesunde Mahlzeit zu, wie einen schnellen Wintersalat mit geröstetem Rosenkohl oder einen Schoko Protein Porridge mit Feigen. Somit ist der erste Schritt auf dem Weg zu deinem neuen Lifestyle getan und der nächste kann folgen.

Doch zurück zum Thema Mindset. Deine Einstellung bzw. wie du die Dinge siehst, spielt beim Erreichen deiner Ziele eine wichtige Rolle. Deshalb kann ein Perspektivenwechsel dir neue Wege zu deinem Ziel zeigen, damit du es diesmal auch wirklich erreichst. Zugegeben, es ist einfacher gesagt, als getan. Denn deine eigene Wahrnehmung, mit der du deine Umwelt und deinen Alltag betrachtest, ist subjektiv und wird von deinen persönlichen Überzeugungen beeinflusst. Damit du deine Perspektive ändern kannst, akzeptierst du, dass es auch andere Sichtweisen gibt, und verlässt bewusst die Ich-Perspektive. So manche Herausforderungen erscheinen dann plötzlich in einem ganz neuen Licht. Du gewinnst etwas Abstand von deinen Problemen und findest schneller eine objektive Lösung. Folgende Tipps zeigen dir, wie du Schritt für Schritt dein Mindset ins Positive lenkst und so deine Vorsätze einhältst.

#1 Sei offen für Neues

Menschen sind Gewohnheitstiere und verlassen nur ungern ihre Komfortzone. Denn man fühlt sich dort am wohlsten, wo man sich auskennt. Doch du kommst nicht vorwärts, wenn du das tust, was du immer tust. Sei offen für neue Erfahrungen, andere Meinungen und bleib geistig flexibel. Du denkst, Yoga ist nichts für dich, weil es dir zu spirituell ist? Oder Frühsport ein absolutes No-Go ist, weil du lieber im Bett liegen bleibst? Versuche die Dinge unvoreingenommen anzugehen, anstatt sie von Anfang an kategorisch abzulehnen. Vielleicht entdeckst du Yoga für dich und siehst, dass es deine Flexibilität und somit auch deine Leistung beim Training sogar verbessert. Eventuell passt frühes Aufstehen doch zu dir und du verpasst dank Frühsport kein einziges Workout mehr. Ausprobieren lohnt sich!

Mehr dazu: Du interessierst dich für Yoga? In unserem Artikel verraten wir dir, worauf du beim Yoga als Anfänger achten solltest, und geben dir alle Infos, die du vor deiner ersten Yogastunde benötigst. Inklusive Yoga Youtube Video. Damit du sofort loslegen kannst!

#2 Hinterfrage negative Glaubenssätze

“Das schaffe ich niemals! Keine Chance!” oder “Dafür bin ich viel zu unsportlich!” –  hast du einen dieser Sätze schon mal zu dir selbst gesagt? Diese Art von negativen Glaubenssätzen darf vielen aus einer oder anderen Situation bekannt vorkommen. Doch was sind Glaubenssätze überhaupt? Das sind Überzeugungen, die du im Bezug auf dich selbst oder deine Umwelt hast. Sie stammen meistens aus Erfahrungen, die du in der Vergangenheit gemacht hast. Wichtig ist, dass du dir diese negativen Glaubenssätze bewusst machst. Denn nur dann kannst du sie auch auflösen. 

Frage dich also, warum du so denkst. Woher kommt diese Überzeugung? Macht diese Annahme heute überhaupt noch Sinn? Hilft sie dir dabei, deine Ziele zu erreichen oder hindert sie dich daran? Hast du die negativen Glaubenssätze erkannt, kannst du den Spieß umdrehen und sie in positive umwandeln. Zum Beispiel anhand von Affirmationen, indem du jeden Tag eine positive Aussage wiederholst und zu dir selbst sagst, dass du es auf jeden Fall schaffen wirst! Lege dir dafür kleine und konkrete Zwischenziele fest. Zum Beispiel: “Ich werde es schaffen, mich gesünder zu ernähren und habe ab heute immer Gemüse im Kühlschrank griffbereit.” So kommst du Schritt für Schritt deinem Ziel näher, anstatt dich nicht von negativen Gedanken überwältigen zu lassen.

#3 Kenne dein “Warum”

Du hast heute wieder keine Lust auf dein Training und lässt die Einheit ausfallen? Beim Fernsehen greifst du lieber zu Schoki und Chips, anstatt dir einen gesunden Snack zuzubereiten? Dabei hast du dir eigentlich gedacht, dass es dieses Jahr anders wird. Warum klappt es nicht? An dieser Stelle solltest du in dich hinein hören und dich selbst fragen, warum du diese Vorsätze hast. Warum willst du mehr Sport treiben und dich gesünder ernähren? Denn nur wenn du den wahren Grund kennst, hast du auch die Motivation dazu, das durchzuziehen. Oft liegen die Gründe viel tiefer, als es auf den ersten Blick scheint. Es ist wichtig, dass du das für dich tust und nicht, um Erwartungen anderer zu entsprechen.

Mit dieser Erkenntnis ändert sich auch deine Perspektive auf deine Vorsätze. Dein Training ist nicht dafür da, um dich zu quälen. Du tust es für dich, um dich gut zu fühlen, fitter zu sein, dem Alltagsstress zu entfliehen oder einfach nur um etwas Zeit in dich selbst zu investieren. Auch Süßigkeiten sind nichts Verbotenes. Genieße deine Schokolade, aber mache es bewusst. Bereite dir auch eine frische, ausgewogene Mahlzeit zu, einfach nur, weil du deinem Körper etwas Gutes tun willst, ihn mit wichtigen Nährstoffen versorgen möchtest und ihm für all das dankbar bist, was er täglich für dich leistet.

Mehr dazu: Du möchtest regelmäßig Sport treiben, ohne dass du dich ständig dazu überwinden musst? In unserem Artikel zeigen wir dir, wie du dein Training zu einer Gewohnheit machst. 

#4 Versetze dich in andere hinein

Der einfachste Weg deine Perspektive zu wechseln, ist die Ich-Perspektive bewusst zu verlassen und dir Fragen zu stellen, die das Denken anderer in den Fokus rücken. Stehst du vor einer Herausforderung, die unmöglich zu meistern scheint, solltest du dich fragen, was eine andere Person in dieser Situation tun würde. 

Mal angenommen, du willst dich nicht von jeder Kleinigkeit stressen lassen und wünschst dir dieses Jahr mehr Ausgeglichenheit im Alltag. Vielleicht hast du einen Freund bzw. eine Freundin oder ein bestimmtes Vorbild, die auf Herausforderungen gelassen reagieren und sie mit links meistern. Was würde diese Person in solch einer Situation tun? Ein neuer Blickwinkel hilft dir, dein Problem sachlich zu betrachten. Vielleicht ist es doch nicht so schlimm, wie du gedacht hast und es gibt eine logische Lösung? Falls die Möglichkeit besteht, kannst du die Person auch nach ihrer Meinung dazu fragen. Was denkt sie über diese Situation? Wie unterscheidet sich ihre Perspektive von deiner? Was kannst du daraus lernen und für dich mitnehmen?

Auch lesenswert: Atmen ist das Natürlichste auf der Welt. Erfahre in unserem Artikel, wie man richtig atmet und welche Atemübungen für mehr Entspannung sorgen können.

#5 Lerne die kleinen Dinge wertzuschätzen

Manchmal erreicht man seine Ziele nicht, weil man die kleinen Zwischenschritte nicht wertschätzt, die Geduld verliert und deshalb ganz aufgibt. Hast du dir vorgenommen, dich gesünder zu ernähren? Super! Erwarte jedoch nicht, dass ab sofort jede deine Mahlzeit perfekt und ausgewogen sein wird und bei dir nur noch Gemüse und Superfoods auf dem Speiseplan stehen. Fange langsam an. Vielleicht schaffst du es, dreimal in der Woche selbst zu kochen? Das ist bereits ein Erfolg und der erste Schritt in die richtige Richtung. Darauf kannst du aufbauen, denn Veränderungen und neue Gewohnheiten brauchen Zeit. Sei auch nicht zu streng zu dir, wenn du dich mal nicht an dein Vorhaben hältst. Ändere deine Perspektive und sei dir selbst für das dankbar, was du bis jetzt erreicht hast. Morgen ist ein neuer Tag. Mache einfach dort weiter, wo du aufgehört hast.

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* Dieser Artikel ist in Kooperation mit dm entstanden.

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