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7 Tipps für mehr Selbstliebe am Valentinstag

Content Editor
Dominic ist Sport-Journalist und Personal-Trainer und schreibt unsere Fitness-Artikel. Außerdem erstellt er kostenlose Workout-Pläne.
Warum du uns vertrauen kannst?

Selbstliebe ist der Key zu mehr Selbstbewusstsein und Lebensqualität. Fühlt es sich für dich befremdlich an, dich selbst zu lieben? Dann bist du hier genau richtig.

Selbstliebe vs. Egoismus

Oft wird Selbstliebe mit Egoismus und Selbstverliebtheit gleichgesetzt. Dabei steht Selbstliebe weder für ein übergroßes Ego, noch dafür, dass du jeden Tag stundenlang vor dem Spiegel stehst und dich selbst bewunderst. Selbstliebe steht für eine gesunde Selbstwahrnehmung und dafür, dass du mit dir selbst im Reinen bist.

Egoisten sehen sich dagegen nicht nur als Mittelpunkt ihres eigenen Lebens, sondern glauben auch, dass andere Menschen sich nur nach ihnen zu richten haben. Die eigenen Vorlieben stehen bei ihnen immer vor denen anderer Menschen.

Ähnlich ist es mit der Selbstverliebtheit. Auch dieser Begriff sollte auf keinen Fall mit der Selbstliebe verwechselt werden. Denn auch bei der Selbstverliebtheit ist die Selbstwahrnehmung gestört. Schwächen werden hier genauso wie beim Egoisten einfach ignoriert oder verdrängt.

©Caiaimage

Das Problem mit der Selbstliebe

Vielen Menschen ist der Unterschied der 3 Begriffe nicht bewusst. Deshalb beschäftigen sie sich nie mit der gesunden Selbstliebe und wie man diese entwickelt. Dabei ist Selbstliebe einer der wichtigsten Eigenschaften für mehr Selbstbewusstsein und Lebensqualität.

Medien und Stars vermitteln oft den Eindruck, dass du perfekt sein musst, um liebenswert zu sein. Das ist aber totaler Quatsch. Kein Mensch ist perfekt und jeder hat irgendwelche Schwächen. Trotzdem darfst du liebenswert sein und vor allem hast du das Recht mit dir selbst im Reinen zu sein.

Doch wie lernt man sich selbst in einem gesunden Maß zu lieben, ohne ein Egoist zu werden? Wie schaffst du es dich selbst zu lieben, ohne selbstverliebt zu sein? Nachdem du unsere 7 Tipps gelesen hast, wird das Bild gleich endlich klar.

Tipp 1: Positive Affirmationen

Wenn du es nicht gewohnt bist dir selbst Liebe zu geben und zu zeigen, können positive Affirmationen der erste Schritt in die richtige Richtung sein. Hierfür brauchst du weder viel Zeit, noch irgendwelche Hilfsmittel. 2 bis 5 Minuten täglich nach dem Aufstehen und kurz bevor du schlafen gehst, reichen völlig aus.

So geht’s: Überlege dir, was du gerne erreichen möchtest. Jetzt sprich dir selbst gut zu. Ruf dir in Erinnerung, was du bis jetzt schon alles erreicht hast. Warum bist du eine liebenswerte Person? Was mögen andere an dir? Ermutige dich selbst deine Ziele zu erreichen. Argumentiere, warum du alles was du dir vorgenommen hast auch erreichen wirst.

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Tipp 2: Den inneren Kritiker loswerden

Vielleicht macht sich während der positiven Affirmation ein Widerstand in dir breit. Eine innere Stimme, die dir sagt, dass das doch alles Quatsch ist und, dass du es doch nicht schaffen wirst. Diese Stimme ist dein innerer Kritiker und wir können dich beruhigen, du bist nicht verrückt. Jeder hat diesen inneren Kritiker. Du hast die Macht ihn loszuwerden.

Lass dich nicht von seinen negativen Gedanken beeinflussen. Wenn er anfängt zu reden, verbietest du ihm einfach den Mund. Das fällt am Anfang schwer und wird nicht immer sofort klappen. Doch je öfter du daran arbeitest, desto besser wirst du darin.

Tipp 3: Werde dein bester Freund

Eine Frage: Wenn bei deinen Freunden etwas schiefläuft, wie würdest du dann reagieren? Mit Sicherheit würdest du nicht versuchen sie fertig zu machen. Du würdest sie sehr wahrscheinlich versuchen aufzubauen. Ihnen gut zu reden. Das Problem vielleicht analysieren und nach einer Lösung suchen.

Warum gehst du nicht zur Abwechslung auch mal mit dir selbst so rücksichtsvoll um? Behandele dich selbst in Zukunft wie einen guten Freund.

Tipp 4: Gönn dir Zeit für dich selbst

Du bist immer für andere da? Dabei vergisst du völlig auch mal das zu tun, was dich selbst glücklich macht. Nimm dir in Zukunft einfach mal einen Tag Zeit, um einfach nur das zu tun, was du willst. Gönn dir dein Lieblingsessen. Schau deinen Lieblingsfilm, geh Baden oder in die Sauna. Egal wozu du dich entscheidest, wichtig ist nur, dass es wirklich das ist, was du tun willst.

©Guido Mieth

Tipp 5: Lerne dir selbst zu vertrauen

Wenn du lernen willst dich selbst zu lieben, musst du auch lernen dir selbst zu vertrauen. Um dir selbst zu vertrauen, muss das was du sagst, mit dem was du tust übereinstimmen. Wenn du das nicht tust, belügst du dich im Prinzip nur selbst. Wer vertraut schon einem Lügner?  

Tipp 6: Akzeptiere dich selbst

Eine der wichtigsten Fähigkeiten für Selbstliebe ist dich selbst zu akzeptieren. Es ist gut, wenn du deine Schwächen wahrnimmst. Das heißt aber nicht, dass du deswegen eine schlechte Person bist. Jeder Mensch hat Schwächen. Wenn sie dich stören, kannst du daran arbeiten. Lässt sich die Schwäche nicht ändern, akzeptiere sie.

Tipp 7: Lerne dich selbst besser kennen

Um dich selbst lieben zu lernen, musst du dich natürlich auch selbst sehr gut kennen. Das schaffst du indem du die vorherigen Tipps befolgst. Du wirst durch diese Tipps achtsamer durchs Leben gehen und deine eigenen Gedanken und Handlungen immer besser wahrnehmen.

Versuche möglichst oft in dich hineinzufühlen. Wann fühlst du dich gut? Wann schlecht? Achte auch auf deinen Körper. In welchen Situationen hast du Kraft und welchen fehlt sie dir? Gibt es Situationen, in denen du vielleicht sogar plötzlich Schmerzen hast?

Fazit

  • Selbstliebe hat nichts mit Ego und Selbstverliebtheit zu tun.
  • Problem ist, dass wir nie gelernt haben uns selbst zu lieben.
  • Ermutige dich selbst.
  • Höre nicht auf deinen inneren Kritiker.
  • Behandle dich, wie du deinen besten Freund behandeln würdest.
  • Mach einfach mal, was du am liebsten machst.
  • Tu was du sagst und lerne so dir selbst zu vertrauen.
  • Achte auf deine eigenen Gedanken und Handlungen.
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