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8 Schritte für den perfekten Start in den Tag

Ein sportlicher Mann meditiert
Content Editor & Ökotrophologin
Leyla ist Ökotrophologin. Sie schreibt Artikel über Ernährung & einen gesunden Lifestyle. Zudem erstellt sie unsere kostenlosen Ernährungspläne.

Stell dir vor, du setzt dich an einem Montagmorgen an deinen Schreibtisch und bevor du dein E-Mail-Postfach geöffnet hast, sind die wichtigsten To-dos bereits abgehakt. Du hast an einem Herzensprojekt gearbeitet oder ein Workout durchgezogen und hast dich ganz auf dich konzentriert. Wie fühlt sich das an? Richtig, gigantisch und so als könne man Berge versetzen. Eine Morgenroutine bestimmt deine Motivation und Produktivität für den ganzen Tag.

Und das ist kein Geheimnis! Bücher wie Miracle Morning von Hal Elrod oder Robin Sharmas 5-Uhr-Club predigen alle, dass die erste Stunde am Morgen dich nicht nur produktiver, sondern auch erfolgreicher im Leben macht. Früh aufstehen, meditieren, trainieren, sich weiterbilden sind nur ein paar Ideen, die beide Autor*innen ihren Leser*innen auf den Weg geben.

Keine Sorge! Eine gesunde Morgenroutine heißt nicht zwangsläufig, um 5 Uhr morgens aufzustehen und einen grünen Smoothie zu trinken. Es ist wichtig, dass du deine individuelle Routine findest, die zu deinen eigenen Zielen und Prioritäten im Leben passt. Stell dir vor, du bekommst jeden Tag eine Stunde geschenkt: Womit würdest du diese Zeit verbringen? Wir zeigen dir 8 Schritte, die dir dabei helfen eine für dich perfekte Morgenroutine zu etablieren. Betrachte die einzelnen Ideen nicht als starr, sondern lass dich von ihnen inspirieren. Was dir morgens dabei hilft, den Fokus nicht zu verlieren? * Unser Daily Protein + Focus.

1. Verschaff dir einen Vorsprung

Dein Plan für den Start in den Tag kann noch so perfekt sein, wenn du morgens nicht aus dem Bett kommst. Das Fundament für eine erfolgreiche Morgenroutine wird am Vorabend gelegt. Achte darauf, dass du erholsam schläfst. Folgende Tipps können deine Schlafqualität verbessern:

  • Vermeide Licht vor dem Schlafengehen: Die blauen Lichtstrahlen aus Handy, Tablet & Co. beeinflussen deinen Schlaf-wach-Rythmus, indem sie die Produktion des Schlafhormons verzögern. Auch eine norwegische Studie aus dem Jahr 2015 kommt bei der Untersuchung 10.000 Jugendlicher zu dem Schluss, dass die Handynutzung vor dem Schlafengehen mit weniger erholsamen Schlaf verbunden ist.
  • Komm runter: Setz direkt vor dem Schlafengehen auf eine entspannende Yoga-Einheit oder Meditation statt einem schweißtreibenden HIIT. Hartes Training sorgt dafür, dass Endorphine und Dopamin ausgeschüttet werden und deine Körpertemperatur sich verändert. Das Ergebnis? Dein Körper wird wachgerüttelt statt zur Ruhe gebracht.
  • Iss leichte Kost: Achte darauf, kurz vor dem Schlafengehen nur kleine und leicht verdauliche Mahlzeiten zu dir zu nehmen. Auf diese Weise entlastest du deinen Körper und er kann sich während des Schlafs auf die Regenerationsprozesse konzentrieren.

Noch mehr hilfreiche Tipps erfährst du in unserem Artikel über die ideale Abendroutine.

2. Wähle deinen eigenen Rhythmus

Es ist ganz egal, ob dein Tag um 5 Uhr oder 7 Uhr morgens beginnt. Wichtig ist, dass du genügend Zeit einplanst für alle Bausteine deiner Morgenroutine. Experimentiere mit der Dauer, denn nicht für jede Person ist eine ganze Stunde am Morgen machbar. Achte auch darauf, wie du dich nach der Routine fühlst. Bringt sie dich deinem Ziel näher oder verursacht sie Stress? Denk auch daran, eine Morgenroutine, die heute funktioniert, muss nicht morgen funktionieren. Bleib flexibel, offen und ehrlich und lass Raum für Veränderungen.

3. Mach dein Bett

Die erste Aufgabe des Tages, die du im Nu abhaken kannst. Machst du dein Bett gleich nach dem Aufstehen, stellst du auch sicher, dass du nicht noch mal reinlegst.

4. Trink Wasser

Damit dein Körper den ganzen Tag auf Hochtouren läuft, ist es wichtig ihn mit Wasser zu versorgen – gerade nach dem Schlafen. Trink also zum Beispiel ein Ingwer-Zitronen-Wasser oder ungesüßten Tee und mach es zu einem Teil deiner Morgenroutine.

5. Bereite dir ein gesundes Frühstück zu

Ein gesundes, ausgewogenes Frühstück ist der Schlüssel für einen motivierten und produktiven Morgen. Kombiniere komplexe Kohlenhydrate und Proteine mit Vitaminen aus frischen Zutaten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Schoko-Porridge mit karamellisierter Banane?

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6. Lebe den Moment

Alles ist noch ganz still, kein Telefon klingelt, keiner erwartet eine E-Mail von dir. Der frühe Morgen eignet sich ideal dafür, genau diese Stille zu genießen. Nimm dir ein Paar Minuten und sei im Moment präsent ohne etwas zu tun. Fällt es dir schwer, einen kurzen Moment lang innezuhalten, probier eine Atemübung oder Meditation aus.

7. Setz eine Intention für den Tag

Mit welcher Energie möchtest du heute durch den Tag gehen? Eine Intention ist eine Absicht, die dein Bewusstsein lenkt. Schreib dir deine Intention am besten auf, zum Beispiel ganz oben auf deine To-do-Liste.

Mögliche Intentionen können sein:

  • Ich bestimme meine Grenzen.
  • Ich gehe optimistisch durch den Tag.
  • Ich handle mutig, um meinem Ziel näher zu kommen.

8. Arbeite an deinem Ziel

Neben einem 9-to-5-Job und Privatleben scheint es häufig unmöglich, an seinen persönlichen Zielen zu arbeiten. Du möchtest dich weiterbilden, an deiner Fitness arbeiten oder mehr Lesen. Dann ist deine Morgenroutine genau die richtige Zeit dafür, um an deinen Herzensprojekten zu arbeiten.

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